E I L – Mainzer CDU wählt Nino Haase mit 93,18 Prozent zum Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl

Alles&, Rathaus & andere Skandale 1 209

Nino Haase ist nun offiziell Kandidat der Mainzer CDU für die Oberbürgermeisterwahl im Oktober 2019. Die CDU wählte den parteilosen, 35 Jahre alten Chemiker am Montagabend mit der großen Mehrheit von 93,18 Prozent zu ihrem Kandidaten. Die rund 180 Parteimitglieder feierten Haase mit stehenden Ovationen. „Du spielst jetzt in unserer Mannschaft“, sagte CDU-Kreischefin Sabine Flegel, und überreichte Haase einen kleinen Rugbyspielball: „Den Ball werfen wir uns jetzt zu“, sagte Flegel: „In 38 Wochen ist Oberbürgermeisterwahl, ich glaube fest daran, dass wir die gewinnen.“

Einen Rugbyball überreichte Sabine Flegel dem frisch gekürten OB-Kandidaten der CDU, Nino Haase. – Foto: gik

Vor genau zwei Wochen hatte der CDU-kreisvorstand überraschend den parteilosen Chemiker zu ihrem OB-Kandidaten ernannt, die Parteibasis musste dem noch zustimmen. Gegenkandidaten oder Kritik gab es am Montagabend keine, Haases Rede wurde immer wieder von starkem Beifall unterbrochen. „Ganz viele Menschen in Mainz wollen die Politik der Ampel und des OBs so nicht mehr“, sagte Flegel: „Die Menschen wünschen sich einen Neustart.“ Die CDU wolle mit Haase „den Mief aus dem Rathaus ‚rauslassen und neuen Wind reinbringen“. Haase könne die Ziele der CDU vertreten und sei gleichzeitig für ganz viele Menschen auch außerhalb der CDU wählbar. „Wir schlagen mit ihm einen profilierten Bürger als ersten Bürger unserer Stadt vor“, sagte Flegel.

Info& auf Mainz&: Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich noch, unser Porträt von Nino Haase lest Ihr schon einmal hier bei Mainz&.

 

Über den Autor / 

Gisela Kirschstein

Gisela Kirschstein ist die Erfinderin von Mainz&, langjährige Journalistin, Filmemacherin & Buchautorin. In Mainz zuhause, schreibt sie am liebsten Geschichten über Menschen, Wein & Kurioses, und frönt im Hauptberuf ihrer Leidenschaft als politische Korrespondentin, in Hessen & Rheinland-Pfalz. Bekannt ist sie seit 1997 unter dem Kürzel gik.

1 Kommentar

  1. Thomas Mann 5. Februar 2019 at 9:19 -  Antworten

    Durch die parteiunabhängige Kandidatur von Nino Haase ist endlich eine echte Chance auf einen inhaltlichen Wechsel im Rathaus gegeben. Hoffen wir, dass diese Chance nicht nur von CDU-Wählern sondern auch von vielen Wählerinnen und Wählern anderer Parteien als echte Alternative in Mainz gesehen wird. Viele Mainzerinnen und Mainzer wollen einen Oberbürgermeister, der die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ohne Parteiinteressen vertritt. Wir brauchen jemanden an der Stadtspitze, der den Willen der Bevölkerung aufnimmt.
    Leider hat der nächste Stadtrat nach der Kommunalwahl nicht so ohne weitere die Möglichkeit, ein Mitglied des amtierenden Stadtvorstandes abzuwählen um die Position neu besetzen zu können. Die neu gewählten Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat spiegeln sich nur bedingt im amtierenden Stadtvorstand wieder. Aus diesem Grund ist die Neubesetzung des Oberbürgermeisters von größter Bedeutung.

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