E I L – Manuela Matz neue Wirtschaftsdezernentin von Mainz – CDU-Kandidatin setzt sich durch

Alles&, Rathaus & andere Skandale 1 470

Manuela Matz von der CDU ist überraschend neue Wirtschaftsdezernentin von Mainz. – Foto: CDU

Sensation in Mainz: Die CDU-Unternehmerin Manuela Matz ist neue Wirtschaftsdezernentin. Die 54 Jahre alte Wirtschaftsjuristin von der CDU wurde am Mittwoch gleich im ersten Wahlgang zur Nachfolgerin des überraschend nicht mehr angetretenen Christopher Sitte (FDP) gewählt. Matz reichten 18 Stimmen zur Wahl, weil sich die Ampel-Koalition geschlossen enthielt – die Mehrheit wird von den gültigen Stimmen ohne Enthaltungen gerechnet. Weil es 38 Enthaltungen gab, erhielt Matz mit 18 von 21 gültigen Stimmen die überwältigende Mehrheit.

Matz Gegenkandidat, der parteilose Externe Thomas Rosner, war chancenlos, auf ihn entfielen nur drei Stimmen. Der Steinheimer Ex-Bürgermeister Rosner aus Baden-Württemberg war von der Freien Wählergemeinschaft aufgestellt worden. Matz betonte in ihrer Vorstellungsrede, sie wolle „Dezernentin für alle Mainzer sein“, das kam durchaus gut an. Damit zieht in den rot-grünen Stadtvorstand eine CDU-Vertreterin ein – die neue Melange hatte der Stadt der bisherige Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP) mit seinem überraschenden Abgang am Montag beschert.

Info& auf Mainz&: Einen ausführlichen Bericht zur Wahl der neuen Wirtschaftsdezernentin lest Ihr später hier auf Mainz&. Hintergründe zur Wahl und mehr zu den Vorstellungen der neuen Dezernentin lest Ihr hier bei Mainz&.

 

Über den Autor / 

Gisela Kirschstein

Gisela Kirschstein ist die Erfinderin von Mainz&, langjährige Journalistin, Filmemacherin & Buchautorin. In Mainz zuhause, schreibt sie am liebsten Geschichten über Menschen, Wein & Kurioses, und frönt im Hauptberuf ihrer Leidenschaft als politische Korrespondentin, in Hessen & Rheinland-Pfalz. Bekannt ist sie seit 1997 unter dem Kürzel gik.

1 Kommentar

  1. Matthias Slovig 21. November 2018 at 21:27 -  Antworten

    Aus Sicht des neutralen Betrachters stellt sich das ja so dar:
    Frau Matz verkauft ihr Unternehmen an KPMG. Um der Langeweile zu entkommen bewirbt sie sich auf den Job der Wirtschaftsdezernentin. Einziges Problem: Ihre CDU hat im Stadtrat keine Mehrheit.
    Herrn Sitte, der eigentlich in den letzten acht Jahren nur in der Kritik stand (Weihnachtsmarkt, Brücke ins Nichts, Zentrenkonzept), fällt zwei Tage vor seiner trotzdem als sicher geltenden Wiederwahl auf, dass er da ja noch eine Zusage eines „Finanzdienstleister in Frankfurt“ hat und haut in den Sack.
    So weit so bekannt.
    Jetzt kommt aber die FWG als Königinnenmacher ins Spiel. Hätte sie einfach nichts gemacht hätte Mainz nach dem heutigen Stadtradt eine Vakanz auf dem Posten ab dem 8. Dezember. Sie nominiert aber einen der beiden externen Außenseiter. Idealerweise noch den, dem der Ruf vorauseilt, dass er ein Sturkopf ist.
    Hätte sie das nicht gemacht hätte die Ampel einfach gegen Matz als einzige Kandidatin gestimmt, sie hätte damit auch im dritten Wahlgang nicht mal die einfache Mehrheit erreichen können. So muss die Ampel sich aber entweder für die Kandidatin oder den Kandidaten entscheiden – oder enthalten. Das Ergebnis ist bekannt.

    Gefickt eingeschädelt würde ich mal sagen. Herr Sitte hat einen Job, ohne laufend in der öffentlichen Kritik zu stehen, Frau Matz entkommt der Langeweile nach dem Verkauf an KPMG, die CDU hat eine Dezernentin, die ihr bei der Kommunalwahl nächstes Jahr sicherlich die ein oder andere Stimme beschert, und die FWG hat noch was gut bei der CDU. Nur Gewinner hier. Äh, also, naja, fast.

    Ich freue mich auf Matz im Wirtschaftsdezernat, schlimmer als Sitte kann es ja nicht mehr werden, aber das ganze hat schon ein „Gschmäckle“, wie man da sagen würde, wo der unterlegene Gegenkandidat Rosner herkommt. Und mal sehen, ob der Name des neuen Arbeitsgebers von Herrn Sitte nicht K beginnt, G endet und vier Buchstaben hat…

Leave a reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Werbung&

Datenschutzerklärung

 

Gutenberg& – alles zum Bibelturm

Kauf mir ’n Kaffee!

Kaffee ist das Lebenselixier für Journalisten – und auch für Mainz&. Du findest gut, was ich hier schreibe, poste, mache? Kauf Mainz& 'n Kaffee, und verleih uns zusätzlichen Schwung!

Mainz& unterstützen

Mainz& abonnieren!

Keinen Artikel von Mainz& mehr verpassen - mit unserem Newsletter! Einfach eine gültige Email-Adresse eintragen und die Bestellung noch einmal bestätigen! Kein Spam, jederzeit kündbar, Mainz& pur!

Gutenberg& – Alles zum Bibelturm

Datenschutzerklärung

Werbung&

Werbung auf Mainz&

Kauf mir ’n Glas Wein!

Wein ist das Lebenselixier von Mainz & Rheinhessen – und für Mainz&. Wir lieben Wein, und bei einem guten Glas arbeitet es sich noch mal so gut. Kauf Mainz& 'n Glas Wein, und hilf uns, nicht auf dem Trockenen zu sitzen!