Ultrafeinstaub: Frankfurter Flughafen maßgebliche Quelle – Hessen räumt hohe Werte ein, sieht aber vor allem Bodenbetrieb als Ursache

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Der Frankfurter Flughafen ist eine maßgebliche Quelle für hohe Belastungen der Luft durch gesundheitsgefährdende Ultrafeinstäube. Das bestätigt nun auch das Hessische Landesamt für Umwelt (HLNUG) in einem Zwischenbericht. Messungen in der Umgebung des Flughafens hätten gezeigt, dass die Konzentration von Ultrafeinstaub ab 5.00 Uhr morgens stark ansteige, sich bis 6.00 Uhr verdoppelte und bis 12.00 Uhr „mehr als viermal so hoch wie in der Nacht“ liege, heißt es in dem Bericht, der Mainz& vorliegt. Nach 23.00 Uhr, also nach Ende des regulären Flughafenbetriebs, fielen die Konzentrationen „schnell auf ihren nächtlichen Wert zurück.“ Damit räumt das Land Hessen erstmals offiziell die hohen Konzentrationen rund um den Flughafen ein und auch, dass der Flughafen selbst die Ursache sein könnte. Allerdings sieht man nicht die Flugzeuge, sondern den Betrieb am Boden als Verursacher, die Linke in Hessen nennt das „absurd“. Und auch Fluglärm-Initiativen in München messen hohe Ultrafeinstaubwerte direkt unter landenden Maschinen.

Startender Airbus am Frankfurter Flughafen. – Foto: gik

Seit September 2017 führt das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) eigene Messungen zu ultrafeinen Partikeln an zwei Messstationen in Frankfurt Raunheim und Frankfurt-Schwanheim durch. An beiden Stationen lägen „tagsüber sehr hohe Anzahlkonzentrationen insbesondere von sehr kleinen Partikeln vor“, heißt es nun in dem Zwischenbericht, den das Hessische Landesumweltamt am Mittwoch veröffentlichte. Als Ursache sieht man hier allerdings nicht in erster Linie den Flugverkehr: Die hohen Partikelkonzentrationen träten auf, „sobald der Wind aus Richtung des Flughafens weht“, heißt es wörtlich, das Gelände sei „eine bedeutsame Quelle für ultrafeine Partikel.“ Nach derzeitigen Erkenntnissen sei das Aufkommen der Ultrafeinen Partikel vor allem durch bodennahe Transporte geprägt, also durch Emissionen, die am Boden beim Flughafenbetrieb entstünden. Ob „Überflüge unterhalb einer bestimmten Höhe als relevante Quelle für UFP am Boden in Betracht kommen, lässt sich aus den bisherigen Auswertungen nicht ableiten“, heißt es weiter.

Damit drückt man sich beim hessischen Landesumweltamt sehr vorsichtig aus: In Raunheim, in der Einflugschneise südlich des Flughafens, werden seit Ende 2015 bereits regelmäßig zwischen 20.000 und 100.000 Partikel Ultrafeinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, Spitzenwerte reichen sogar bis zu 450.000 Partikel. Übliche Silvesterwerte nach dem Feuerwerk zu Jahresbeginn liegen um die 46.000 Partikel. Die Mainzer Initiative gegen Fluglärm wertete kürzlich die Messwerte aus dem gesamten Jahr 2017 aus, die in Raunheim im Sekundentakt erfasst werden. Ihre Schlussfolgerung: Die Konzentrationen von ultrafeinen Partikeln gehen unmittelbar nach Überflug einer Maschine hoch und sinken nach Weiterflug wieder.

Joachim Alt (links) und Wolfgang Schwämmlein mit ihren Auswertungen zu den Messungen der hessischen Umweltamtes zu Ultrafeinstaub in Raunheim. – Foto: gik

„Der Flugbetrieb hat einen dominierenden Einfluss“, sagt Joachim Alt, der Nachrichtentechniker maß bereits 2015 gemeinsam mit seinem Forschungspartner Wolfgang Schwämmlein denselben Effekt in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens. Auch in Mainz, also in mehr als 15 Kilometer Entfernung vom Flughafen, sei der Effekt nachweisbar, sagt Alt: Minuten nach dem Überflug eine Maschinen stiegen die Feinstaubwerte regelmäßig an. Das Argument des Landes Hessen, der Ultrafeinstaub wehe vom Flughafen herüber, kann er nur zum Teil nachvollziehen: Der Wind trage zwar zu einer Erhöhung der Messwerte bei, er erkläre aber nicht, „warum die Werte mit dem ersten Flieger pünktlich um 5.00 Uhr hochgehen.“

Ultrafeine Partikel sind winzige Rußteilchen, die in der Folge von Verbrennungsprozessen etwa bei Motoren, in der Industrie und auch in Heizanlagen entstehen. Neueste wissenschaftliche Studien rechnen den winzigen Rußpartikeln, die rund 1.000 mal kleiner als der gut erforschte Feinstaub sind, ein hohes Gesundheitsrisiko für Atemwegserkrankungen und Herzinfarkte zu. Grenzwerte gibt es bislang aber nur für Feinstaub, für Ultrafeinstäube hingegen nicht. Nach Angaben des hessischen Umweltamtes treten in Raunheim Konzentrationen von 5.000 bis 6.000 Partikel pro Kubikzentimeter Luft auf, in Stoßzeiten von 10.000 Partikel pro Kubikzentimeter allerdings sind dies Tagesmittelwerte.

Die ersten Zwischenergebnisse seien „auffallend“, aber „kein Grund zur Panik“, sagte die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Mittwoch. Welche Auswirkungen und gesundheitliche Folgen Ultrafeinstaubpartikel auf den menschlichen Körper hätten, sei „bislang noch nicht hinreichend wissenschaftlich erforscht.“ Es gebe bislang „keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse noch Grenzwerte“ noch verpflichtende Messungen, die Zusammenhänge müssten weiter untersucht werden.

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir im Mai 2014 auf der Montagsdemo am Frankfurter Flughafen. – Foto: gik

Allerdings hatte bereits 2003 die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer Studie gewarnt, es gebe „überzeugende Belege“, dass besonders kleinere Feinpartikel gesundheitlich problematisch seien und sich in wissenschaftlichen Studien hinsichtlich Herz-Kreislauf und Atemwegserkrankungen als „besonders risikoreich“ erwiesen hätten. Mehrere Studien in Düsseldorf sowie am Münchner Helmholtz-Institut wiesen nach, dass schon eine geringe Konzentration ultrafeiner Partikel schwerwiegende Auswirkungen haben können: „Erhöhte Konzentrationen von ultrafeinen Partikeln, etwa im dichten Straßenverkehr, führten bereits nach fünf Minuten bei den Probanden zu einer veränderten Herzvariabilität“, schreibt etwa Annette Peters, Leiterin des Forschungsbereichs Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum in München in einer Studie im Jahr 2015.

Peters Studien legen einen direkten Zusammenhang mit Herzinfarkten nahe, die Partikel veränderten die autonome Regulation der Herzfunktion, schreibt Peters. Im Gegensatz zu gröberem Feinstaub gelangten ultrafeine Partikel direkt in die Blutbahn, sowohl eine kurzfristig erhöhte Konzentration als auch eine Langzeitexposition erhöhten das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzversagen. Andere Forscher vermuten Zusammenhänge mit Diabetes, Krebserkrankungen und denen des vegetativen Nervensystems. „Ultrafeinstaub ist extrem gefährlich“, sagte auch der Mainzer Herzspezialist Thomas Münzel. Neue Daten zeigten, dass die ultrafeinen Partikel über die Lunge sofort in die Blutbahn und in die Gefäße hinein gelangten und dort unmittelbar zu Entzündungen führten. „Es gibt Untersuchungen mit Goldpartikeln bei Patienten mit koronaler Herzerkrankung, die gezeigt haben, dass je kleiner die Partikel sind, umso schneller werden sie aufgenommen“, sagte Münzel.

Ultrafeinstaubbelastung in Raunheim im Januar 2017, Auswertung durch Mainzer Initiative gegen Fluglärm. – Grafik: Alt/Schwämmlein

Und auch eine Studie des Duisburger Instituts für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) bestätigt dies: „Ultrafeine Partikel (UFP) mit Partikeldurchmessern kleiner als 100 Nanometer haben sich in toxikologischen Studien als potentiell besonders gesundheitsgefährdend erwiesen“, heißt es in einem Bericht, der im Auftrag des Hessischen Landesamtes erstellt wurde und dem Amt im Januar 2018 zuging. In dem IUTA-Bericht gehen die Experten zudem von einem klaren Zusammenhang zwischen Flugverkehr und Ultrafeinstaubaufkommen aus: Studien aus den USA und den Niederlanden hätten „gezeigt, dass durch den Betrieb von Großflughäfen deutliche Emissionen von UFP erzeugt werden“, heißt es in dem Bericht, den Ihr hier selbst einsehen könnt.

Die Experten, die für eine Vergleichsmessung beauftragt wurden, stellten außerdem fest: An der Messstation Raunheim sei die vorherrschende Windrichtung nicht diejenige aus Richtung des Flughafens, es ergebe sich „eine Häufigkeit für Wind aus diesem Windsektor von 1,9 Prozent. Anders bei der Messstation in Frankfurt-Schwanheim: Diese wurde nach Angaben des Landes Hessen bewusst in eine verkehrsferne Umgebung zwischen Bäumen gewählt, die Station liegt nordöstlich des Flughafens. Zu 60 Prozent komme hier der Wind aus Richtung des Flughafens, stellte das IUTA fest.

Lage der beiden offiziellen Messstationen für Ultrafeinstaub des HLNUG in Raunheim und Schwanheim. – Foto: HLNUG

„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Betrieb auf dem Flughafengelände einen Beitrag zu UFP-Belastungen leistet“, sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne): „Belege, dass auch Überflüge unterhalb einer bestimmten Höhe als relevante Quelle in Betracht kommen, lassen sich aus den bisherigen Auswertungen nicht ableiten.“ Denn Raunheim werde zwar direkt überflogen, Schwanheim aber nicht. Zudem stiegen die Werte immer dann an, „sobald der Wind aus Richtung des Flughafens weht.“ Das IUTA nennt zudem als maßgebliche Quelle für die Partikelspitzen am Morgen und am Abend den Berufsverkehr auf den Autobahnen.

Experten von Fluglärminitiativen sehen das skeptisch: Das erkläre alles nicht, warum pünktlich um 5.00 Uhr, also mit den ersten Maschinen, die Werte starteten, sagte Alt. Tatsächlich stieg etwa am 15. Mai 2018 die Konzentration von ultrafeinen Partikeln an der Messstation in Raunheim pünktlich um 5.00 Uhr auf rund 33.000 Partikel und sank bis 6.00 Uhr wieder auf knapp 20.000 Partikel. Der Berufsverkehr in Frankfurt beginnt dann erst richtig, die ersten Maschinen hingegen fliegen pünktlich um 5.00 Uhr den Frankfurter Flughafen an.

Die Mainzer Initiative für Fluglärm sieht einen direkten Zusammenhang zwischen hohen UFP-Partikelkonzentrationen und Flugbewegungen. – Grafik: Alt/Schwämmlein

Auch das Argument des bodennahen Verkehrs sieht Alt skeptisch: „Viele Studien haben gezeigt, dass der Einfluss von Autobahnen bereits nach 100 Metern nicht mehr eindeutig erkennbar ist“, sagt er. Bekannt seien hingegen in der Forschung „exorbitant hohe“ Emissionen aus Flugzeugtriebwerken gerade auch von ultrafeinen Partikeln, die durch Wirbelschleppen der Flugzeuge über größerer Entfernungen verteilt würden. „Alle internationalen Studien aus Schiphol, Los Angeles, Boston oder Santa Monica bestätigen eine großflächige Belastung“, betont Alt. „Der Transport durch Wind bräuchte vom Flughafen mindestens zwanzig bis vierzig Minuten bis Raunheim“, sagt auch Alts Kollege Wolfgang Schwämmlein, „die Messwerte an den Geräten steigen und sinken aber im Minutenabstand.“

Das bestätigt auch Gerhard Müller-Starck vom Bürgerverein Freising, einer Anti-Fluglärm-Initiative im Umfeld des Münchner Flughafens: „Wir haben bei inzwischen 100 Messfahrten rund um den Flughafen umfangreiches Datenmaterial gesammelt“, sagte Müller-Starck im Interview mit Mainz&: „Unsere Messungen haben Werte bis 116.000 Partikel pro Kubikzentimeter Luft am Flughafen selbst und bis zu 1,3 Millionen bei direktem Überflug einer Maschine am Flughafenzaun ergeben.“ Die Werte seien „ganz eindeutig den Flugzeugen zuzuordnen“, betont der Professor für Forstwissenschaft. Messungen an einer Brücke über die Autobahn hätten gezeigt: „Die Werte sind nach 150 Metern stark gesunken“, sagt Müller-Starck. Flugzeuge hätten hingegen wegen der größeren Höhe eine erheblich größere Streuung: Besonders der Ultrafeinstaub werde je nach Wetterlage „kilometerweit verfrachtet.“

Al-Wazir und Hinz betonten, das Land wolle nun seine Messreihen weiter fortführen, um genauere Erkenntnisse über die Quellen des Ultrafeinstaubs zu bekommen. Mit einem weiteren, mobilen Messgerät solle nun an verschiedenen Stellen und in der Nähe verschiedener Quellen gemessen werden. Die Ergebnisse sollten für wissenschaftliche Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt werden. Zudem habe er das Forum Flughafen und Region gebeten, sich intensiv mit der Frage zu befassen, wie UFP-Belastungen vermindert werden könnten, betonte Al-Wazir.

Das Land Hessen betont hingegen, die UFP-Partikel wehten vom Frankfurter Flughafen zu den Messstationen. – Grafiken: HLNUG

Die Linke im Hessischen Landtag sprach dagegen von einem „gefährlichen Spiel auf Zeit“: „Die Ergebnisse sind schon lange ausreichend, um über weitere Forschungen hinaus auch an der Reduzierung der Belastung durch Ultrafeinstäube zu arbeiten“, betonte Linksfraktionschefin Janine Wissler. Es sei „absurd“, den Flughafen als große Quelle für den gefährlichen Ultrafeinstaub zu bestätigen, dies aber für Flugzeuge im direkten Überflug von Siedlungen in Frage zu stellen.

Und auch bei Mainzer Grünen ist man skeptisch: „Im Rhein-Main-Gebiet leiden die Menschen nicht nur unter Fluglärm, sondern wohl auch unter einer sehr hohen Ultrafeinstaubkonzentration in der Luft – und der Flugverkehr scheint maßgeblich dafür verantwortlich zu sein“, sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner. Die Werte in Raunheim seien „erschreckend hoch“, darauf wiesen die Menschen in der Region allerdings auch schon „seit Jahren“ hin. „Die Gesundheit der Menschen muss Priorität haben und deshalb gehören Untersuchungen zu Ultrafeinstaub ganz oben auf die Agenda“, betonte Rössner. Die Bundesregierung sei „in der Pflicht, die Notwendigkeit von Grenzwerten zu prüfen und sich dann auch dafür einzusetzen, Grenzwerte im EU-Recht geltend zu machen.“

Dazu brauche es eine gezielten Forschungsförderung zu den Auswirkungen von Ultrafeinstaub auf die Gesundheit, der Bund zeige aber „keinerlei Ambitionen, hier für die notwendige Aufklärung und Gewissheit zu sorgen.“ Das sei „nicht nur kurzsichtig, sondern unverantwortlich“, kritisierte Rössner. Die Korrelationen von Ultrafeinstaub und Flugverkehr müssten dringend näher erforscht werden, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen, den Ultrafeinstaubausstoß im Flugverkehr zu verringern. Den Einsatz einer weiteren mobilen Messstation in Hessen „begrüße ich, das reicht aber nicht“, sagte Rössner weiter. Um genügend Daten zu sammeln, die für eine solide Forschung zwingend notwendig seien, „braucht es schlicht mehr Messstationen.“

Die Mainzer Initiative für Fluglärm geht noch weiter: „Ja, es muss mehr gemessen werden, aber man muss auch die Bevölkerung warnen“, sagte Alt. Vorstellbar sei etwa ein Warnsystem analog von Ozonwarnungen: „Man müsste die Bevölkerung warnen, wenn die Werte hoch sind, etwa keinen Marathon zu laufen“, sagte Alt Mainz&. Es brauche verbindliche Grenzwerte für Ultrafeinstaub, aber bis es die gebe, „wäre es wichtig, Warnwerte oder Signalwerte zu haben, um sich dem zu nähern.“

Info& auf Mainz&: Über die Auswertungen der Messwerte in Raunheim für Ultrafeinstaubpartikel hat Mainz& bereits im April 2018 berichtet, den Artikel findet Ihr hier. Unseren Bericht über Messungen Ende 2015 zum Thema Ultrafeinstaub auch in Mainz lest Ihr hier. Die Messwerte in Raunheim könnt Ihr Euch selbst auf der Seite des Hessischen Umweltamtes ansehen, allerdings sind die Messungen für ultrafeine Partikel seit 17. Mai 2018 ausgesetzt. Die Werte davor sind aber einsehbar. Den Zwischenbericht des HLNUG sowie den Bericht des Duisburger IUTA-Büros könnt Ihr Euch hier herunterladen. Informationen zu dem Ultrafeinstaubmessungen der Initiative in Freising gibt es hier im Internet.

 

 

 

Über den Autor / 

Gisela Kirschstein

Gisela Kirschstein ist die Erfinderin von Mainz&, langjährige Journalistin, Filmemacherin & Buchautorin. In Mainz zuhause, schreibt sie am liebsten Geschichten über Menschen, Wein & Kurioses, und frönt im Hauptberuf ihrer Leidenschaft als politische Korrespondentin, in Hessen & Rheinland-Pfalz. Bekannt ist sie seit 1997 unter dem Kürzel gik.

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