Er bleibt der Mann an der Schelle auch in der Session 2015: Andreas Schmitt, wortgewaltiger Obermessdiener und fastnachtliches Schwergewicht bleibt Sitzungspräsident der Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ – und das finden wir super! Hatten wir allerdings auch nicht anders erwartet nach Schmitt’s furiosem Einstand 2014 😉 Dennoch ist gut, dass die Entscheidung gefallen ist, und das kommentierte der Südwestrundfunk am Dienstag selbst mit diesen Worten: Es kann nur einen geben…

Schmitt bleibt Sitzungspräsident bei Mainz bleibt Mainz
Es kann nur einen geben: Andreas Schmitt bleibt Sitzungspräsident von Mainz bleibt Mainz – Foto: gik

In der Tat, ein Rotationssystem mitten in der Fernsehsitzung wäre den Zuschauern bestimmt seltsam aufgestoßen… Aber bevor Ihr Euch jetzt wundert: Nein, das war auch nie im Gespräch 😉 Der SWR richtet in diesem Jahr die Fernsehfastnacht Mainz bleibt Mainz aus und hatte deshalb die Frage zu entscheiden, ob sie Schmitt als Sitzungspräsident behält.

Dem ZDF war im vergangenen Jahr die heikle Aufgabe zugefallen, einen neuen Sitzungspräsidenten für die Mutter aller Fernsehsitzungen zu finden, nachdem der alte Präsident Hans Peter Betz alias Guddi Gutenberg seinen Rückzug verkündet hatte. Das ZDF, man höre und staune, hatte sich gegen sämtliche offizielle Favoriten aus den vier großen Mainzer Fastnachtsvereinen entschieden – und sich für Andreas Schmitt entschieden.

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Der ist selbst auch Sitzungspräsident bei den Eiskalten Brüdern in Mainz-Gonsenheim und wird seit Jahren vom Publikum in der Rolle des Obermessdieners geliebt. Schmitt arbeitet beim Bistum Mainz, und das twitterte prompt am Dienstag: „Helauluja, „wir“ bleiben Präsident!“ Wir lieben diese Stadt 😉

Wie richtig die Wahl war, zeigte Mainz bleibt Mainz Ende Februar: Schmitt war souverän und glänzte mit trockenen Bemerkungen, süffisanten Seitenhieben auf diverse Ehrengäste und tollen Einleitungen auf die Aktiven, und riss im Eiltempo Witze über die Deutsche Bahn, die Wiesbadener und sich selbst – und zwar gute. Einfach grandios.

Schmitt bleibt Sitzungspräsident bei Mainz bleibt Mainz
Obermessdiener war Andreas Schmitt gleichzeitig auch noch bei Mainz bleibt Mainz 2014 – Foto: gik

Und so verwunderte es nicht, dass der SWR am Dienstag mitteilte: „Bei seiner Premiere als Sitzungspräsident hat Andreas Schmitt alle überzeugt und begeistert“, sagte SWR-Fernsehdirektor Christoph Hauser. Schmitt sei „ein Mainzer Original, mit der hiesigen Fastnacht eng verbunden und somit eine hervorragende Besetzung“, mit „schlagfertigem Witz und mit leidenschaftlichem Engagement“ habe er sein Publikum bestens unterhalten. Sehen wir auch so 😉 2015 steht übrigens die Jubiläums-Sendung 60 Jahre ‚Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht‘ an… Wahnsinn.

Schmitt selbst sagte laut SWR-Pressemeldung dazu übrigens, zum zweiten Mal zum Sitzungspräsidenten ernannt zu werden, freue ihn wie beim ersten Mal. „Für mich kann es kein schöneres Lob und Anerkennung für meine erste Präsidentschaft bei der Fastnachtssitzung geben“, freute sich Schmitt, und fügte, typisch für ihn, auch gleich hinzu: „Schauen wir mal, ob ich das wiederholen kann.“

Info& auf Mainz&: Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht wird am 13. Februar 2015 live aus dem Kurfürstlichen Schloss in Mainz übertragen – das ist der Fastnachtsfreitag. Mann, wird das eine kurze Kampagne…

1 KOMMENTAR

  1. Sein Vortrag, besonders die Passage über die Wahl des Thüringer Landtages fand ich „tiefste“ Schublade, und das, obwohl ich kein Linker bin. Was war denn nach dem 2. Weltkrieg, viele Alt-Nazis und ehemalige Nazis in höchste Ämter, sogar beim Bundesgeheimdienst bzw. Generalbundesanwalt und bestimmt saßen die auch in zig Elferräten. So ein Beitrag von einem „Obermessdiener“, übrigens warum schreit denn der immer so, mein „Hörgerät“ konnte ich anschließend nicht mehr gebrauchen. Übrigens, „Guddi“ Gutenberg hatte auch schon wesentlich bessere Beiträge abgeliefert.
    D. Mideck aus Weil der Stadt

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