Rappelvoll war es am Freitagnachmittag auf dem Layenhof, rund 400 Interessierte drängten sich, der Raum der Bürgerinfo – überfüllt. Das Interesse an Informationen zur Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Layenhof war riesig. Verständlich: Bis zu 500 Menschen will die Landesregierung hier in kürzester Zeit in Containern unterbringen. Woanders gibt es gegen so etwas Hetze, Ressentiments, im Extremfall sogar brennen Häuser oder Hütten. Und in Mainz? Ein Klima des Willkommens und der Hilfsbereitschaft. Von Offiziellen wie von Bürgern. Sensationell.

"Der Layenhof ist nicht Heidenau" - Willkommensatmosphäre bei Bürgerinfo zur Unterbringung von Flüchtlingen
Viel Platz für Flüchtlinge auf dem Layenhof – Foto: gik

Es war Ferdinand Graffé, Prokurist der Grundstücksverwaltungsgesellschaft Mainz und somit zuständig für den Layenhof, der die Stimmung setzte, wie niemand sonst. „Mein erster Gedanke war: warum ausgerechnet Mainz? Wir sind hier doch so eng bebaut“, hub Graffé an. Doch die Stadt habe schlicht „keine Wahl, wir werden auch nicht gefragt“, sagte er – und betonte dann, all das sei nebensächlich: „Es sind Menschen. Es sind nicht Tausende, es sind einzelne Menschen, und jeder einzelne zählt.“

Besser hätte man die Stimmung nicht auf den Punkt bringen und gleichzeitig prägen können. „Wir erleben eine Welle von Hilfsbereitschaft, die ist einfach nur toll“, sagte Karin Müller, zuständige Abteilungsleiterin im rheinland-pfälzischen Integrationsministerium. Und so war auch die Stimmung im Saal: interessiert, neugierig, kritisch – und eindeutig wohlwollend. Immer wieder brandete Beifall auf, wenn jemand kluge Dinge sagte, wie man den Flüchtlingen helfen könnte.

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„Wir brauchen einen Raum, um das Sammelgut zu lagern“, fragte einer, und der dürfe nicht zu klein sein. „Ich möchte denen gerne Skat beibringen, aber dafür bräuchte es einen Dolmetscher“, sagte ein anderer. „Wenn Sie einen Wunsch frei hätten“, fragte schließlich eine Besucherin die Offiziellen von Stadt, Land und Polizei auf dem Podium, „was könnten wir für die Flüchtlinge tun?“

Die Fakten: 123 Container, maximal 500 Plätze

Und darum geht es: Auf dem Layenhof sollen noch in diesem Jahr bis zu 500 Flüchtlinge untergebracht werden, und zwar in Containern. „Diese Zahl ist für uns gesetzt, es werden nicht mehr als 500 Plätze“, versicherte Weiss, und nein, es werde auch keine Zelte geben. Der Sinn sei ja vielmehr, Flüchtlinge, die derzeit in Zelten in Ingelheim wohnen, zum Winter in festen Behausungen unterzubringen. Die Container seien zudem bereits bestellt und lieferfähig, betonte Weiss.

"Der Layenhof ist nicht Heidenau" - Willkommensatmosphäre bei Bürgerinfo zur Unterbringung von Flüchtlingen
Hier sollen bald Container stehen – Foto: gik

125 Container sollen es insgesamt werden, kommen sollen sie im September. Ursprünglich hatte es geheißen, die ersten Container und Flüchtlinge kämen schon Ende August, doch so schnell geht es dann doch nicht: Der Platz muss erst noch hergerichtet werden, Bodenarbeiten sind nötig, Vorbereitungen für Toiletten. Pro Container wird es Betten für vier Personen geben, die Container sind also eher klein.

Wann kommen die Flüchtlinge? Wer kommt?

„Vor Ende Oktober wird hier niemand einziehen“, sagte Weiss – so lange brauche es dann doch noch. Die Leute, die auf dem Layenhof wohnen sollen, sind übrigens bereits erstversorgt, medizinisch untersucht und registriert – all das geschieht in Ingelheim. Ingelheim deshalb, weil hier die offizielle Aufnahmeeinrichtung des Landes ist, die AfA. Der Layenhof wird eine Außenstelle der AfA Ingelheim sein. Deshalb werden die Flüchtligne auf dem Layenhof in der Regel auch nicht länger als vier bis fünf Wochen auf dem Layenhof bleiben – dann werden sie auf die Kommunen verteilt. Es wird also viel Wechsel geben.

Die Zeiten, in denen vorwiegend junge, ledige Männer kämen, seien übrigens vorbei, betonte Weiss: „Wir haben hier nicht nur junge Männer mit hohem Testosterionspiegel.“ Stattdessen sei ein Drittel Minderjährige – „und zu ihnen gehören Eltern“, sagte Weiss. Vor allem Familien aus Syrien seien darunter, Familien wie jene Eltern, „die mit drei Kindern losgefahren sind auf dem Boot, mit einem kamen sie an.“ Ansonsten kämen Flüchtlinge aus allen Ländern, bunt gemischt.

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Konzentrierte Atmosphäre bei der Bürgerinfo – Foto: gik

Wie versorgen sich die Flüchtlinge?

Küchen wird es in den Containern nicht geben – ein Caterer bringt das Essen dreimal pro Tag. Die Flüchtlinge bekommen aber ein Tschengeld, mit dem sie Dinge des persönlichen Bedarfs kaufen können. Wie denn die Flüchtlinge einkaufen sollten, wollte jemand wissen – auf dem Layenhof gibt es schließlich überhaupt keine Einkaufs-Infrastruktur.

„Die laufen“, sagte Weiss, und das natürlich zum einen, weil den meisten das Geld für den Bus zu schade sei. Zum anderen seien dies aber Menschen, die gerade eine lange Flucht hinter sich hätten, „manche kilometerweit auf der Straße unterwegs.“ Für solche Menschen sei es kein Problem, bis Finthen oder Wackernheim zu laufen.

Einen kleinen Shop könne man doch einrichten, schlug jemand vor. „Wir werden niemanden hindern, hier einen Shop einzurichten“, sagte Weiss. Nach Ende der Veranstaltung gab es dann weitere kreative Ideen: Es gebe doch fahrende Metzger oder Bäcker, sagte die Bürgermeisterin von Wackernheim, Sybille Vogt, vielleicht könnten die ihre Routen ja auch auf den Layenhof ausdehnen. Davon hätten dann übrigens auch die Layenhöfer was.

Viele würden sich sicher auch sehr schnell ein Handy zulegen, sagte Weiss weiter: „Wir kriegen immer wieder die Frage, warum haben die alle ein Smartphone?“ Die Antwort sei ganz einfach: Über die Smartphones werde der Kontakt zur Familie aufrecht erhalten. „Das Handy ist für diese Menschen überlebenswichtig“, betonte Weiss. Deshalb werde auch versucht, ein Wlan-Netz einzurichten – dafür gab es dann Beifall aus dem Saal.

Wie lange bleiben die Flüchtlinge?

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Conatiner, wohl wie diese hier in Mainz, werden die Flüchtlinge beherbergen – Foto: gik

„Ich will Ihnen keine Märchen erzählen und sagen, wir sind in einem Jahr wieder draußen“, sagte Weiss klipp und klar. Die Container seien zu nächst für ein Jahr bestellt, ob man das brauche, werde man sehen. Niemand aber wisse, wie sich die Situation weiter entwickele. Sagen wir mal so: es sieht derzeit nicht so aus, als ob sich die Krisenherde der Welt in der nächsten Zeit schlagartig beruhigen werden… leider.

„Die Entwicklungen überraschen uns immer wieder“, sagte Weiss. Das Land arbeite jedenfalls mit Hochdruck an weiteren Erstaufnahmeeinrichtungen, betonte sie, und zählte auf: Kusel im Herbst 700 Plätze, Hermeskeil 750, Diez mindestens 700, Birkenfeld ebenfalls mindestens 700. „Und wir suchen weitere Standorte“, sagte Weiss, „wir nehmen derzeit alles, was wir kriegen können.“

Warum werden die Flüchtlinge nicht in leer stehenden Kasernen untergebracht?

„Mir erschließt sich nicht ganz, wieso man hier einen Riesenaufwand betreibt, wenn in Mainz seit Jahren eine Kaserne leer steht“, fragte ein Teilnehmer und spielte damit auf die Generalfeldzeugmeister-Kaserne in der Oberstadt an. „Das ist eine hoch intelligente Frage“, fand Graffé, und benannte auch gleich den Grund: „Die Bundeswehr braucht ein bisschen lännger“ – die GFZ-Kaserne wird frühestens 2019 aufgegeben.

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Die GFZ-Kaserne in der Oberstadt – noch lange nicht frei – Foto: gik

„Glauben Sie mir, wir sind seit anderthalb Jahren dabei, Kasernen zu prüfen“, sagte Weiss, nur: „Die guten Sachen sind entweder alle verkauft, oder vielleicht in drei Jahren bezugsfertig zu machen – mit viel Geld.“ Denn stünden Kasernen seit Jahren leer, könne man in der Regel alles neu machen: Wasser, Brandschutz, Heizung, Fluchtwege – eine Hilfe ist das nicht wirklich.

Was ist mit der Sicherheit?

Natürlich gab es auch Fragen zur Sicherheit – kein Wunder, bedenkt man, dass derzeit rund 490 Menschen auf dem Layenhof wohnen und 500 Flüchtlinge kommen sollen. Zu dunkel sei es auf dem Layenhof, es brauche mehr Beleuchtung, fand ein Teilnehmer. Ein anderer regte ein Notruftelefon an, denn die Netzabdeckung sei auf dem Layenhof nicht wirkich gut. Und ja, es kam acuh die Frage, ob junge Mädchen noch allein herumlaufen könnten.

„Wir werden 24 Stunden am Tag einen Wachschutz haben, auch nachts“, betonte Weiss. Der werde auch „ein sehr genaues Auge“ darauf haben, was außerhalb der Container passiere. „Die kriegen das mit“, versicherte Weiss.

Um Flüchtlingsunterkünfte herum gebe es „kein signifikante Steigerung von Straftaten“, stellte der Leiter der Mainzer Polizeiinspektion Achim Zahn klar. Die Polizei werde zudem „mit Manpower vor Ort“ sein und Streifen vorbeischicken. „Allein schon die Container müssen gesichert werden“, sagte Zahn, „ein zweites Limburgerhof wollen wir hier nicht haben.“ In Limburgerhof bei Ludwigshafen steckten vor einigen Wochen Unbekannte ein Haus an, in das Flüchtlinge einziehen sollten, die Täter werden im rechten Milieu vermutet. Auf dem Layenhof werden Polizei und Wachtdienst deshalb schon den Aufbau der Container schützen.

Was ist mit den Rechten?

Was aber sei mit der Bedrohung durch Rechte? „Ich habe die Bilder von Heidenau sehr genau im Kopf“, sagte eine Besucherin, wenn gewaltbereite Rechte kämen, „wie würden Sie uns und die Flüchtlinge schützen?“

„Wir können alle zusammen etwas tun“, konterte Zahn – und bat: „Wenn Sie irgendetwas beobachten, melden Sie es der Polizei!“ Das könne ein Fahrzeug sein, das nicht auf den Layenhof gehöre, seltsame Gestalten… „Sie bekommen mit der Zeit ein Gespür dafür“, versicherte Zahn. Doch der Polizeimann stellte eines auch klar: Natürlich gebe es auch in Rheinland-Pfalz Rechte, „aber der Layenhof ist nicht Heidenau.“ Wohl wahr.

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Weites Feld, der Layenhof – Foto: gik

Sorgen, sagte Zahn noch, mache ihm etwas Anderes: Gerade heute habe er eine Meldung aus einem Kaufhaus aus der Stadt bekommen. „Viele Sachen“ seien gestohlen worden, hieß es da, und vor der Tür lungerten so ausländisch aussehende Leute herum, die seien das doch sicher gewesen. „Einfach solche Behauptungen aufstellen und die Bevölkerung verunsichern – das ist total daneben“, stellte Zahn klar: „Das dürfen wir nicht hinnehmen.“

Die sozialen Netze wiederum würden von „den Diensten“ überwacht – Staatsschutz und Co. Im Übrigen gebe es ein einfaches Prinzip in der Prävention: „Nachbarn schützen Nachbarn“, sagte Zahn, „und dies sind Ihre neuen Nachbarn.“

Wird es einen Zaun geben?

Ob denn wohl ein Zaun um die Einrichtung errichtet werde, wollte ein Besucher wissen. Nein, sagte Weiss, einen Zaun werde man natürlich nicht errichten – in Ingelheim gebe es nur dewegen einen, „weil der schon seit 15 Jahren da ist.“ Doch Zahn hakte da ein: Eine Umfriedung hätte die Polizei schon gerne, bekannte er, keinen Zaun, aber eine sichtbare Abgrenzung des Geländes.

Der einfach Grund: „Wir wollen kontrollieren, wer reingeht“, sagte Zahn, und das koste ohne Umfriedung einfach „mehr Personal, das uns bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen fehlt.“ Einen festen Zaun, versicherte Zahn gleich auch, wolle er beileibe nicht, eher so eine Art Bauzaun, einfach eine Form von Hindernis gegen das ungehinderte Von-allen-Seiten-reinkönnen. Prompt meldete sich ein Besucher aus den Niederlanden: die Amerikanische Botschaft in Den Haag habe eine sehr wirksame Umfriedung – Blumenkübel mit Tulpen. Weiss versprach, das zu prüfen.

Wie kann man den Flüchtlingen helfen?

„Wir werden eine zentrale Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Helfer einrichten“, versprach Weiss zudem und bat eindringlich, sich vorher kundig zu machen, was denn überhaupt gebraucht wird. Kleidung etwa gebe es im Überfluss – in Ingelheim existiere bereits eine große Kleiderkammer. „Wir können die Flüchtlinge komplett aus Spenden einkleiden“, sagte sie, und die Sachen seien hervorragend. Aktuell würden derzeit vor allem Koffer gebraucht, Spielsachen und Kinderwagen für die Familien.

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Gedränge um die Helfer-Listen- Foto: gik

Daraufhin schlug jemand vor, eine Facebookseite speziell für den Layenhof einzurichten, die könne man liken und erhalte dann alle Einträge auf der Seite automatisch aufs Handy. „So wird Helfen leichter“, sagte ein Teilnehmer. Prompt stellte sich heraus: Es gibt sogar schon eine Facebookseite: „Layenhof heißt Flüchtlinge herzlich willkommen“, Ihr findet sie hier. „Wir werden gerne regelmäßig sagen, was wir brauchen“, sagte Weiss.

Der Finther Ortsvorsteher Herbert Schäfer sagte Mainz& danach, er werde auch im Vereinsring die Finther Vereine ansprechen, auf dem Layenhof Angebote zu machen. Sport sei ganz wichtig, damit sich junge Männer abreagieren könnten, sagte Graffé. Zudem kündigte er an, der Zweckverband Layenhof werde die Hälfte der alten Go-Cart-Halle als Begegnungsstätte herrichten, mit zehn Biertischgarnituren und einer Kinderspielecke. Die Kinderspielplätze auf dem Layenhof hingegen hätten alle keine Spielgeräte mehr, weil sie nicht durch den TÜV kamen, der Basketballplatz marode, berichteten Layenhöfer. Weiss versprach, sich zu kümmern.

Wie mit dem Flüchtlingen umgehen?

„Ich habe Scheu: wie begegne ich denen?“ fragte eine Besucherin, schließlich habe sie gehört, die Flüchtlinge seien traumatisiert. „Was kann man fragen, was nicht?“ – „Haben Sie keine Scheu“, antwortete Ulla Brede-Hofmann, langjährige Altstadt-Ortsvorsteherin und jetzt ehrenamtliche Koordinatorin für Ehrenamtliche bei der Flüchtlingsbetreuung: „Fangen Sie einfach an, bieten sie Spielen und Kinderbetreuung an, zeigen sie den Familien ihre Zuweisung – in dem sie diesen Kindern einen schönen Tag machen.“

Der Weg zu den Eltern führe über die Kinder, sagte Brede-Hofmann, die Flüchtlinge über ihre Geschichte zu löchern“, sei hingegen tatsächlich keine gute Idee. „Das Wichtigste, was man tun sollte“, sagte die SPD-Frau, „ist glückliche, lachende Kinderaugen zu erzeugen.“

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Viele Offizielle von Land, Stadt und Polizei, eine Haltung: Helfen! – Foto: gik

Der Anteil von Menschen mit Traumatisierung sei unter den Flüchtlingen tatsächlich relativ hoch, sagte Weiss, aber es seien beileibe nicht alle Kinder traumatisiert. Und die meisten Erwachsenen wollten einfach einen normalen Alltag, zur Ruhe kommen. „Nehmen Sie Kontakt auf und machen Sie ganz normale Sachen mit den Menschen“, sagte Weiss.

Und so bildeten sich nach der Veranstaltugn lange Schlangen vor den Listen, auf denen man sich als ehrenamtliche Helfer eintragen konnte. Da war eine Lehrerin die ihre Hilfe anbot, eine Tai Chi-Lehrerin, die Kurse geben könnte – vielleicht zusammen mit Interessierten aus Finthen oder Wackernheim. „Sie finden immer jemanden, der dolmetscht“, machte Weiss Mut: „Die Kommunikation geht einfacher, als man denkt – und wenn mit Händen und Füßen.“

„Der Humanismus, die Menschlichkeit haben auch den Layenhof erwischt.“

Fazit: Eine sensationelle Bürgerinfo ging nach zweieinhalb Stunden zuende – mit vielen positiven Impulsen und einer unglaublichen Packen-wir’s-an-natürlich-helfen-wir-Stimmung. Mainz macht es wirklich anderen Städten vor, wie das mit den Flüchtlingen gehen kann: Hilfsbereit, sachlich, anpackend. „Ich glaube, dass der Layenhof die Menschen aufnimmt“, meinte Graffé optimistisch. Und es sei der Layenhof selbst gewesen, der ihm beigebracht habe, „wir sind bunt, wir sind vielfältig, wir sind Pioniere.“ Nun, sagte Graffé noch, haben „der Humanismus, die Menschlichkeit auch den Layenhof erwischt.“

Info& auf Mainz&: Mehr über die aktuelle Situation von Flüchtlingsunterbringung in der Stadt Mainz und natürlich auf dem Layenhof erfahrt Ihr hier auf Mainz& – wir halten Euch auf dem Laufenden! Auch was Foren zur Koordinierung ehrenamtlicher Arbeit und Sachspenden angeht. Schaut einfach wieder vorbei 😉

3 KOMMENTARE

  1. Ich würde mir für die Flüchtlinge auf dem Layenhof
    Ticketgutscheine für die Linie 58 wünschen,
    damit sie sich besser mit ihre neuen Heimat MAINZ vertraut machen können.
    Vielleicht kann gik mal mal bei Kathtin Eder nachfragen,
    ob so etwas realisierbar oder gar schon geplant ist ?

  2. Ich fand den Satz mit „Die laufen…“ ziemlich geschmacklos. Vielleicht wäre es ja ein Anfang Fahrräder zu sammeln und auf dem Layenhof einen Fahrradverleih in Eigenregie der Flüchtlinge aufzubauen. Ich mag zwar FB nicht, aber ich schau mir die im Artikel erwähnte Gruppe mal an, ob sowas in Planung ist.
    Tina

  3. Man muss das ganze auch mal aus der Perspektive sehen, dass durch 500 Menschen auch ein neuer Markt entsteht. Es könnten Verkaufswagen regelmäßig auf dem Gelände vorbei schauen, die den neuen Bürgern die entsprechenden Drogerieartikel und notwendigen Gegenstände (im Tante-Emma-Laden-Prinzip) vor Ort verkaufen, zu fairen Preisen. Dann müssten sie garnicht unbedingt jedesmal extra in die Städte fahren zum einkaufen, sondern hätten für das Nötigste eine praktische Alternative direkt vor Ort.

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