Eine immer wiederkehrende Frage der vom Fluglärm betroffenen Menschen ist ja die: Müssen die eigentlich so niedrig fliegen? Müssen sie nicht, stellt jetzt offenbar die Deutsche Flugsicherung (DFS) fest. Die Flughöhen der anfliegenden Flugzeuge sollen ab Herbst im Gegenanflug um 1.000 Fuße angehoben werden. Dadurch könnten auch die startenden Maschinen schneller an Höhe gewinnen – und so leiser sein.

Fluglärm: DFS will Anflüge um 1.000 Fuß anheben
Höher anfliegen, höher starten: Pläne der DFS am Frankfurter Flughafen – Foto: gik

Tatsächlich könnte ein höherer Anflug eine ganze Menge Lärm weniger bringen. 1.000 Fuß, das entspricht in etwa 330 Metern, und das macht überm Kopf schon richtig was aus. Kurios dabei: Die DFS hatte nach Eröffnung der neuen Landebahn die Flughöhen abgesenkt – völlig unnötig, wie viele meinten. Nun sollen die Flieger wieder höher fliegen, die DFS will das vom 31. Oktober an im Probebetrieb testen.

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„Dadurch, dass Anflüge in größeren Höhen geführt werden, können auch die darunter startenden Abflüge kontinuierlich steigen und somit schneller an Höhe gewinnen“, heißt es in der Mitteilung der DFS. Auch die Bevölkerung unterhalb der Abflugrouten werde so entlastet.

 

Fluglärm: DFS will Anflüge um 1.000 Fuß anheben
Schneller höher hinaus – das wäre fein. – Foto: gik

Davon profitieren sollen im Norden der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau- und Hochtaunuskreis, die Wetterau, der Vogelsberg und das nördliche Stadtgebiet von Frankfurt. Im Süden werden das die Landkreise Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg, Mainz-Bingen und Offenbach sein, sagt die DFS

 

Außerdem hatte die DFS den Gleitweg beim Instrumentenflug auf der Landebahn Nordwest von drei auf 3,2 Grad angehoben. Auch diese Maßnahme habe sich bewährt und solle zur Regel werden, dafür warte man aber noch auf eine Ausnahme-Genehmigung des Bundesverkehrsministeriums, weil das Verfahren nicht internationalen Luftfahrtregeln entspreche.

Mainz& konstatiert: Es tut sich was am Himmel und noch mehr in den Köpfen der Zuständigen. Liebe Montagsdemonstranten: macht bloß weiter! Euer Einsatz ist nicht umsonst..

 

 

„Dadurch, dass Anflüge in größeren Höhen geführt werden, können auch die darunter startenden Abflüge kontinuierlich steigen und somit schneller an Höhe gewinnen“, heißt es in der Mitteilung der DFS. Auch die Bevölkerung unterhalb der Abflugrouten werde so entlastet.

Davon profitieren sollen im Norden der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau- und Hochtaunuskreis, die Wetterau, der Vogelsberg und das nördliche Stadtgebiet von Frankfurt. Im Süden werden das die Landkreise Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg, Mainz-Bingen und Offenbach sein, sagt die DFS

Außerdem hatte die DFS den Gleitweg beim Instrumentenflug auf der Landebahn Nordwest von drei auf 3,2 Grad angehoben. Auch diese Maßnahme habe sich bewährt und solle zur Regel werden, dafür warte man aber noch auf eine Ausnahme-Genehmigung des Bundesverkehrsministeriums, weil das Verfahren nicht internationalen Luftfahrtregeln entspreche.

2 KOMMENTARE

    • Doch, bestimmt auch: Wer höher über Mainz-Bingen anfliegt, dreht auch höher ein und fliegt höher in Richtung Landebahn – und das könnte Mainz durchaus etwas bringen. Hätte ich wohl deutlicher machen sollen 😉

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