Es ist ja längst eine Kultveranstaltung, die „Stehung“ vom Gonsenheimer Carnevals-Verein (GCV), und das, obwohl es sie erst seit 2011 gibt. Wohl selten ist eine  Fastnachtsveranstaltung so durchgestartet von „Wir probieren mal was Neues“ bis zu „Kult! Hingehen!“ Und so ist es in diesem Fall ein Segen, dass die Fastnachtskampagne schier endlos lang ist, und noch bis zum 5. März reicht. Denn der Stehung beschert das in ihrem vierten Jahr eine Premiere: Es gibt sie gleich doppelt. Neben dem Ursprungstag, dem Donnerstag, kommt in diesem Jahr noch der Freitag hinzu. Und die zweite gute Nachricht: Für den Donnerstag, den 20. Februar, gibt es noch Karten!

Stehung 2014 im Doppelpack - Mainz& verrät, wer dabei ist
Da war sie schon drei Jahre alt: Die Stehung 2013 – Foto: gik

Alles begann 2011 mit einer Schnapsidee: Andreas Burkard und Thomas Becker, beides Mitglieder der Gonsenheimer Schnorreswackler, hatten Lust auf eine andere Form von Fastnachtsparty. Keine Büttenreden, keinen Elferrat und keinen Sitzungspräsidenten, stattdessen Musik im Mittelpunkt – geboren war ein Konzept, das in Mainz einfach gefehlt hatte. Denn in den rheinischen Hochburgen, vor allem in Köln, gibt es eine große Musiktradition, Bands wie De Bläck Föös, die Höhner, die Paveier und die Räuber sind damit berühmt geworden.

Rockender Schmusesänger und Hard-Rock-Fastnacht

In Mainz aber – dachte man – gibt es gar keine fastnachtliche Musikszene. Wie falsch das war, bewies gleich die erste Stehung im Jahr 2011: Da rockten nicht nur die Schnorreswackler, sondern auch eine Band mit dem Namen „Ernesto Negro and the geheilte Gänsjer“, und Stimmungssänger Thomas Neger bewies, dass er eigentlich mehr kann als langsame Schmusesongs…

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Es kam, wie es kommen musste: Die Stehung wurde auf Anhieb ein Hit. In den beiden darauffolgenden Jahren wurde sie noch rockiger, die Comedyeinlagen aus der ersten Sitzung vermisste eigentlich niemand. Stattdessen wurde aus „Let it be“ schnell mal „Let it Ski“, wurde „Heimweh nach Meenz“ gerockt, dass die Gitarrenseiten funkten, und wurde aus den „Ghostbustern“ unglaublich rockige „Fastnachter!“

Neu dabei: Thorsten Ranzenberger

Auch in diesem Jahr wird bei der Stehung wieder gerockt und abgetanzt: Die „Rhein Mainzer“, auch so eine eigene Stehungs-Gründung – heizt wieder zum Auftakt ein, Andy Ost ist wieder dabei, und Thomas Neger mit seinen Humbas. Der werde so rockig sein, wie nie zuvor, versprechen die Macher. Wieder dabei sind natürlich auch „Die geheilten Gänsjer“ mit Frontman Christian Schier, und die werden sicher auch ihr Kultlied über den Hähnchengrill von Drais im Gepäck haben…

Neu dabei ist dieses Jahr Sänger Thorsten Ranzenberger vom Mainzer Narren-Club, der dort mit seinem Hit „Ich bin a Meenzer Schwellkoppträger“ Furore machte. Und es gibt noch einen zweiten Überraschungsgast, den Andreas Burkard aber noch nicht verraten mag.

Nachdenken über größere Halle

1.000 Zuschauer passen in die Halle, in diesem Jahr dürfen sich also rund 2.000 Besucher an der Stehung erfreuen. Was aber im nächsten Jahr wird, wenn die Kampagne auf wenige Wochen zusammenschrumpft, das mögen sich die Stehungs-Macher noch gar nicht ausmalen: „Die Nachfrage ist da, und die wollen wir natürlich auch befriedigen“, sagte Burkard Mainz&. Und deshalb, so erfuhr Mainz&, wird bei den Stehungsmachern schon einen Schritt weiter gedacht: Vielleicht zieht die Stehung ja im kommenden Jahr um – in eine größere Halle…

Und die hier sind bei der 4. Mainzer Stehung dabei:

  • Rhein Mainzer
  • Andy Ost
  • Thomas Neger und die Humbas
  • Thorsten Ranzenberger
  • Ernesto Negro und die geheilte Gänsjer
  • Die Fleischworschtathlete
  • Ercan Demirel
  • Schnorreswackler
  • XXXXXX
  • Dirty Glamour
  • Oliver Mager
  • Spaßmacher Company
  • Se Bummtschacks

Wer übrigens dann immer noch nicht genug hat, kann im Anschluss noch im Foyer weiter abtanzen.

Info auf Mainz&: Die Karten kosten übrigens 18,- Euro, wo es noch welche gibt, steht hier. Wir sehen uns!

 

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