Habt Ihr Euch auch über Verkehrsbehinderungen am Samstag Abend in der Innenstadt gewundert oder gar geärgert? Unterwegs war eine Demonstration unter dem Motto „Refugees Welcome“, das ist eine bundesweite Kampagne, die sich für eine bessere Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen will. Weil aber im Vorfeld der Demonstration nicht heraus zu bekommen war, wer genau dahinter steht, hat Mainz& nicht zu dieser Demonstration aufgerufen.

Mainz& findet das Anliegen, Flüchtlinge freundlich aufzunehmen, sehr wichtig. Wer aber Gutes tun will, sollte sich aber auch offen dazu bekennen – alles andere ist unseriös.

Teilnehmer der Demonstration verschafften sich dann um 20.15 Uhr zugang zu dem leer stehenden Mehrfamilienhbaus in der Nackstraße, Ihr wisst schon: das Haus, in dem Menschen in vergammelten Räumen leben mussten und sogar im Hof einen Brunnen gegraben hatten… Rund 20 Personen verschafften sich also am Sonntagabend Zugang zu dem seit Monaten leer stehennden Haus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

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Die Personen hätten ein Transparent aus dem Fenster gehalten, auf dem eine Hausbesetzung angekündigt wurde, hieß es weiter. Die Polizei umstellte das Gebäude und riegelte den Zugang ab. Einsatzleiter Achim Zahn, seines Zeichens Polizeidirektor, rief die Hausbesetzer per Lautsprecher auf, das Gebäude umgehend zu verlassen, sonst werde die Polizei das Anwesen räumen. Die 20 Personen kamen dieser Aufforderung gegen 22.15 Uhr nach und verließen friedlich das Mehrparteienhaus.

Die Polizei nahm im Anschluss die Personalien auf und erteilte den Hausbesetzern einen Platzverweis.  Es kam zu keinerlei Auseinandersetzung oder Handgreiflichkeiten, heißt es abschließend. Es wurde niemand verletzt – und das ist ja dann auch gut so.

 

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