Normalerweise schicken wir Euch ja lieber zum Anfang von Veranstaltungen nicht zu deren Ende, aber dieses Mal müssen wir eine Ausnahme machen. Am Mittwoch nämlich findet die Finissage der Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“ im Rathaus statt – und zum Abschluss der Geburtstagsausstellung gibt es Sekt. Aber nicht irgendeinen Sekt, Nein: Zu Gast sind die Erzeugergemeinschaft Sprendlingen mit ihrem Jubiläumssekt 1816 – und niemand geringeres als Volker Raumland, Deutschlands bester Sekterzeuger. Eigentlich ist die Finissage nur gegen Voranmeldung zugänglich – aber vielleicht habt Ihr ja doch noch eine Chance reinzukommen….

Finissage von Rheinhessen - Himmel und Erde mit Winzersekt und Volker Raumland
Beeindruckende Fotos in der Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“ – Foto: Dieth & Schröder/ Rheinhessenhwein e.V.

Die „Rheinhessen – Himmel und Erde“ war seit dem 7. Juli im Mainzer Rathaus zu sehen, sie zeigt in einem großen Fotoprojekt der Fotografen Robert Dieth und Iris Schröder die Schönheiten Rheinhessens, aber nicht nur: Beider porträtieren wahrlich eine ganze Region mit ihren Menschen, Gebäuden und Eigenarten, ein wunderbares Portrait in faszinierenden Bildern, das in dem gleichnamigen Bildband aus dem Nünnerich Asmus Verlag.

Entstanden sind außergewöhnliche Perspektiven und die „stillen Sensationen“ Rheinhessens groß in Szene gesetzt, gleichzeitig wird die vielfältige Kultur dieser großen Weinregion am Rhein fotografisch dokumentiert. 14 Kapitel erzählen Themen wie Erdzeiten, Weingarten, Baukörper, Erfindergeist, Familiensinn oder Spielfreude, die wunderbaren Texte dazu verfasste der rheinhessische Mundartdichter und Historiker Volker Gallé – mehr dazu lest Ihr in diesem Mainz&-Artikel.

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Zur Finissage der Ausstellung kommen nun die Erfinder des Winzersektes höchstpersönlich: Bei der Winzergemeinschaft Sprendlingen erfanden sie vor gut 30 Jahren gemeinsam mit zwei rheinhessischen Weinpionieren den Perlwein made in Germany nach der Méthode Champenoise: handgerüttelten und in der Flasche vergorenene Winzersekt, der seinem großen Vorbild in Frankreich fast in nichts nachsteht. Die ganze Geschichte dazu erzählen wir Euch in diesem Mainz&-Artikel.

Finissage von Rheinhessen - Himmel und Erde mit Winzersekt und Volker Raumland
Niemand geringeres als Volker Raumland istr Gast bei der Finissage am Mittwoch – Foto: gik

Zur Meisterschaft hat deutsche Sekte nach Champagnerart aber einer gebracht: Volker Raumland, Winzer aus Flörsheim-Dalsheim, fabriziert in dem kleinen Ort am Rande zur Pfalz waschechte Champagner – nur so heißen dürfen sie eben nicht. Die edlen Produkte von Volker Raumland basieren auf den gleichen Rebsorten wie die Champagner aus der französischen Champagne – nur die dürfen so heißen -, nämlich Spätburgunder, Müllerrebe und Chardonnay. Sie sind feiner, eleganter, präziser und deutlich hefegeprägter als herkömmliche Winzersekte, und sie schlagen regelmäßig auch echte Champagner in Wettbewerben aus dem Rennen. Für Raumland müsste man eigentlich eine eigene Kategorie erfinden.

Spaß machen sollen seine Sekte, den „Trinkfluss anregen“, wie Raumland selbst das nennt, einfach Lust auf mehr machen. Mehr als 12,5 Prozent Alkohol gibt es bei ihm nicht, Schwefel wird so gut wie gar nicht eingesetzt, die Sekte monatelang auf der Hefe gelagert. Trotzdem sind die Preise moderat: ab 13 Euro kostete vor wenigen Jahren der Einstiegs-Sekt, die nach Raumlands Töchtern benannten Cuvees Marie-Luise und Katharina lagen da bei nur 14 Euro.

Um Raumlands Meisterstücke und die Anfänge des Winzersektes dreht es sich denn auch auf der Finissage – zur Feier des Jubiläums schenken wir Euch den kostenfreien Genuss unserer Reportage Das Gefühl des Herrn Raumland für Champagner – Ihr könnt die Premium-Reportage jetzt kostenlos lesen.

Info& auf Mainz&: Finissage der Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“ am Mittwoch, 31. August 2016 um 18.30 Uhr im Rathaus der Landeshauptstadt Mainz mit Winzersekt Sprendlingen und Volker Raumland. Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung ist begrenzt und eigentlich nur mit Voranmeldung möglich – die Deadline war der 26. August 2016. Aber fragt doch mal bei Rheinhessenwein unter anmeldung@rheinhessenwein.de – vielleicht sind ja noch Plätze frei. Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 3. September kostenlos im Rathaus zu sehen, 

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