Na, seid Ihr auch gut in die Straßenfastnacht gestartet? Habt vielleicht an Weiberfastnacht einen drauf gemacht? Jaja, und jetzt habt Ihr ihn, den Kater am morgen danach 😉 Aber keine Sorge, Euch kann geholfen werden. Und zwar nicht einfach nur von Mainz&, nein, die Verbraucherzentrale höchstselbst gibt Tipps zum Vorbeugen. Tat sie zumindest 2013, in einer Pressemitteilung. Aber die Tipps sind nicht schlecht geworden, also: hier sind sie. Angereichert mit dem Erfahrungsschatz von Mainz& 😉

Katzenjammer und Katerfrühstück - So kommt Ihr gut durch die tollen Tage
Verpflegung am Rosenmontag – Foto: gik

Kaum ein Narr kommt an den tollen Tagen ohne Wein, Bier und Sekt aus – und warum auch nicht? Wer allerdings auch noch am dritten Tag kräftig feiern will, sorgt besser vor. Die Notaufnahmen in den Krankenhäusern sind auch nicht wirklich attraktiv.. Die wichtigste Regel ist eine ganz einfach: Essen! Regel Nummer zwei lautet: Fettiges Essen! Und Regel Nummer drei heißt schlicht: genauso viel Mineralwasser trinken wie Alkohol. Klingt bäh? Ist halb so schlimm! Aber der Reihe nach.

Regel Nummer 1: Essen!

„Alkohol auf nüchternen Magen kann fatale Folgen haben“, warnt die Verbraucherzentrale, zu Recht. Der Alkohol geht dann schneller ins Blut und steigt direkt zu Kopf. Eine ordentliche Mahlzeit vor der großen Party mache den Alkohol verträglicher, sagen die Verbraucherschützer, die hier mal ihrem Namen ganz wörtlich Ehre machen 😉

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Regel Nummer 2: Fettiges essen!

Also heißt’s vor dem Umzug reinhauen, und während des Umzugs bitte immer wieder naschen! Snacks wie Käsewürfel oder Laugengebäck sind fein, in Mainz besonders beliebt: die Fleischwurst. Das hat einen guten Grund: der Fettgehalt der Fleischwurst hilft tatsächlich gegen den Alkohol, das berühmte Meenzer „Weck, Worscht und Woi“ (Brötchen, Fleischwurst und Wein) ist also ein wahrhaft für die Narretei geeignetes Dreiergespann.

Also: Geht gerüstet zum Umzug! Freunde, mit denen Mainz& besonders gern feiert, bringen gar ein ganzes Menü auf die Straße: Fleischwurst und Hackbällchen, Rollmops und natürlich Kreppel, auf Hochdeutsch: Krapfen. Auch das hat wieder einen traditionellen Sinn: Vor der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit musste in früheren Zeiten noch Vorräte an Fett und Eiern aufgebraucht werden, so entstand das Schmalzgebäck.

Regel Nummer 3: Mineralwasser trinken!

Versierte Fastnachter haben diese Regel schon verinnerlicht, weil sie genau wissen: so hat man mehr vom Tag und eine längere Nacht zum Feiern. „Alkoholische Getränke sind keine Durstlöscher“, warnt die Verbraucherzentrale. Das würden wir jetzt nicht eins zu eins unterschrieben, aber Tatsache ist: Reichlich Mineralwasser zwischendurch entschärft das Trunken-Werden erheblich! Dazu versorgt Mineralwasser den Körper mit den Mineralstoffen, die er gerade durch den Alkohol verliert.

Bei der Umsetzung gibt es zwei Schulen: Die einen trinken hemmungslos Sekt und Bier, füllen dann aber nach einigen Stunden den Wasserhaushalt wieder auf, indem sie einfach mal zwei, drei Mineralwasser hintereinander trinken. Die anderen trinken gleich Wein mit Wasser gemischt, also die beliebte Weinschorle – viele Frauen gehen das Feiern so an 😉

Der Kater danach

Oft genug verliert man irgendwann einfach den Faden und gibt sich dem Alkohol hemmungslos hin. Das Ergebnis: ein laut schnurrender Kater am nächsten Morgen. Aber auch hier haben die Verbraucherschützer das rechte Mittel parat: Eine kräftige Gemüse- oder Fleischbrühe weckt die Lebensgeister, raten die Experten. Wer wieder feste Nahrung verträgt, sollte Vollkornbrot mit Käse oder Kräuterquark probieren.

Auch saure Gurken, Sauerkraut oder Heringshappen sind ein gute Katerkiller. Für den Nachdurst werden Mineralwasser oder Saftschorlen empfohlen, nun ja… Es soll übrigens auch funktionieren, wenn man einen kleinen Schaps, Bier oder Wein zu sich nimmt – aber bitte nur in kleinen Mengen!

Überhaupt wünschen wir Euch allen da draußen eine fröhliche und unfallfreie Fastnacht! Passt auf Euch auf und kommt nicht unter die Räder – ich will Euch hier ja wiedersehen 😉 Und übrigens: schon bei 0,2 Promille im Blut lassen Sehvermögen und Konzentrationsfähigkeit nach, bei 0,5 Promille steigt das Unfallrisiko enorm.

Viel Spaß Euch allen und ein dreifach donnerndes Helau, Helau, Helau!

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