Die Wirtschaftsbetriebe haben Ihr Versprechen gegenüber Mainz& gehalten: Heute kam ein Informationsschreiben des Wirtschaftsbetriebs Mainz für die Anwohner des Lessingplatzes – und zwar diesmal wirklich für alle Anwohner. Darin informiert Projektleiter Friedrich Funder, wie es mit der Baustelle auf dem Lessingplatz und in den angrenzenden Straßen weiter geht. Juchhu! Mainz& freut sich sehr, dass der Kampf für eine bessere Informationspolitik erfolgreich war!

Lessingplatz: Anwohner informiert - Dank Mainz&
Straße auf, Straße zu – Die Kreuzung wird noch zweimal gesperrt – Foto: gik

Ihr erinnert Euch sicher: Mainz& hatte am 27. Februar über die schlechte Informationspolitik rund um den Lessingplatz berichtet, unter anderem auch über die sehr berechtigten Klagen von Kioskbetreiber Leopold Berghuber. “Die Informationspolitik ist eine Katastrophe”, hatte Berghuber bei Mainz& geschimpft, und seine Kritik auch plakativ an die Scheiben seines Kiosk’s gehängt: “3 Jahre Dreck, 3 Jahre weniger Parkplätze, 3 Jahre Null Information”.

Stein des Anstoßes damals: Seit dem 24. Februar, einem Montag, war die für die Neustadt so wichtige Straßenkreuzung von Lessingstraße und Leibnizstraße unvermittelt wieder einmal gesperrt worden – Informationen oder Hinweisschilder hatte es aber nicht gegeben. „Das geht einfach nicht“, hatte Berghuber stellvertretend für viele Anwohner geschimpft und machte auch noch Umsatzeinbußen von bis zu 25 Prozent geltend.

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Lessingplatz: Anwohner informiert - Dank Mainz&
Wutschilder am Kiosk – Leopold Berghuber reicht’s – Foto: gik

Mainz& hatte an jenem Donnerstag Baustellen-Projektleiter Funder zum Gespräch, und der hatte nach einem intensiven Dialog Mainz& versprochen, nicht nur die Anwohner am Lessingplatz zu informieren, sondern auch die Häuser in der Leibnizstraße nach Möglichkeit einzubeziehen. Am heutigen Montag lag das Ergebnis im Briefkasten: „Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner“ hieß es da, und wir gestehen: Mainz& hat ein kleines Tänzchen im Hausflur aufgeführt 😉

So geht es weiter: Kreuzung dicht bis zum 23. März

In dem Schreiben wird nun richtig ausführlich informiert: Dass der Winter so mild war, dass man mit den Bauarbeiten schon im Janaur beginnen konnte statt im März, und wie es weiter geht. Dass die wichtige Kreuzung direkt nach Fastnacht, also am Aschermittwoch wieder gesperrt wurde, konntet Ihr ja schon beim Mainz& lesen, und zwar hier. Derzeit wird die Kreuzung ausgebaut und hübsch gemacht: Die Bauarbeiter haben riesig scheinende Halbkreise gezogen, die wohl den Gehweg verbreitern sollen und Raum für Bäume bieten werden. Der Neubau der Kreuzung soll voraussichtlich bis zum 23. März abgeschlossen sein.

Ende März bis Ende April: Sperrung Lessingstraße

Lessingplatz: Anwohner informiert - Dank Mainz&
Die unendliche Baustelle auf dem Lessingplatz – Foto: gik

Danach (Hurrah!) wird die Kreuzung wieder frei gegeben, gleichzeitig allerdings mal wieder die Lessingstraße gesperrt, die an dem Platz vorbei führt – also der Teil zwischen Leibnizstraße und Nackstraße. Fünf Wochen lang wird dieser Straßenteil dann genauso mit Pflasterplatten und Gehwegen ausgebaut, wie man es jetzt schon im Teil der Lessingstraße zur Hindenburgstraße hin besichtigen kann. Damit wären wir dann bereits bei Ende April angelangt. Für die Hausbewohner wird es in der Zeit übrigens einen provisorischen Fußweg geben.

Kreuzung Lessingstraße/Nackstraße in Arbeit

Danach ist dann, so der geplante Zeitplan, die Kreuzung Lessingstraße/Nackstraße dran, das soll noch einmal drei Wochen dauern. Dann ist aber immer noch nicht alles fertig: die Kreuzung Lessingstraße/Leibnizstraße muss noch einmal dran glauben. Diesmal soll hier dann die alte Fahrbahndecke „abgefräst“ werden, was nach richtig viel Staub und Dreck klingt. Anschließend gibt’s eine neue Fahrbahndecke, die dann auch die Lessingstraße hoch bis einschließlich Kreuzung Lessingstraße/Nackstraße wandert – damit alles aus einem Guss ist.

Fertig? Voraussichtlich Mitte Juni…

Wann das Ganze endlich, endlich fertig ist? „Voraussichtlich Mitte Juni“ heißt es dazu. Dann hätte uns diese konkrete Baustelle sage und schreibe elf Monate begleitet, ein wahrhaft närrisches Datum für eine der hartnäckigsten Baustellen seit Langem… Mainz& wird an dem Thema aber natürlich dran bleiben!

Info& auf Mainz&: So, und wer jetzt immer noch Fragen hat 😉 für den gibt es den gibt es Friedrich Funder persönlich, nämlich unter der Handynummer 0162 – 2889 94 42 oder am Schreibtisch unter 06131 – 9715-283. Seid nett zu dem Mann, er hat sich wirklich bewegt 😉

 

2 KOMMENTARE

  1. Der komplette Parkstreifen der Lessingstraße entlang des Spielplatzes wurde entfernt. Ebenso ein großer Teil der Parkplätze in Richtung MVB. Dafür wurden Fahrrad-stellplätze geschaffen. Der neu gewonnene Platz an der Spitze des Spielplatzes wird als freie Fläche ebenfalls nicht als Parkplatz zur Verfügung stehen.
    Danke, da man ja in der Neustadt eh genug Parkplätze hat und Fahrräder nicht an Laternen anschließen kann.
    Die Planung kann nur von der Unfähigkeit in Person durchgeführt worden sein.
    Davon abgesehen, dass die Straße so oft aufgerissen wurde…als hätte man nicht Gas- und Abwasserrohre auf einmal verlegen können.
    Und warum Bauarbeiter die Steine morgens um 7 zuschneiden müssen bzw den Boden mit sau lauten Rüttelmaschinen bearbeiten müssen und ab 10 Uhr leise Steine verlegen ist mir schleierhaft…wobei es wahrscheinlich zu viel Mitdenken vorraussetzen würde, einfach die Steine für den nächsten Tag nachmittags zu schneiden und einfach am Nachmittag den Boden für den nächsten Tag zu rütteln.
    So wurde man wenigstens von 7 bis 10 unter Lärmterror gesetzt, aber es ist ja auch um 2 niemand mehr auf der Baustelle gewesen.
    Danke an alle Vollidioten..zumindest kann ich seit dem Vandalismus nachvollziehen.

    • Hallo jazz, dass mit den „Vollidioten“ ist natürlich nicht in Ordnung! Habe den Kommentar trotzdem frei gegeben 😉 Was ich besonders teile, ist die Kritik am Lärmterror am frühen Morgen. Verstehe nicht, warum sich in der Bauwirtschaft immer noch nicht durchgesetzt hat, dass wir in einer Dienstleistungsgesellschaft leben – und die findet durchaus auch am Abend statt. Was wir Jurnalisten besonders gut wissen. Als würden wir alle noch morgens um sechs Kühe melken gehen…

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