Das kulinarische Angebot hat sich in diesem Jahr ja nun wirklich multipliziert – ein Baustein davon ist die Schweinebraterei am Gutenberg-Museum. Ein richtig großes Schwein dreht sich hier vor einem Grill, der tatsächlich mit Buchenholzscheiten befeuert wird – die Scheite stecken in der Rückwand des Grills, wir haben’s nachgeprüft 😉 Klarer Fall: die Schwein-Grillerei ist etwas besonderes – und das Mainz&-Adventskalendertürchen Nummer 16.

Markus Diestelkamp ist eigentlich gar kein Neuling auf dem Weihnachtsmarkt, der Schausteller aus Mainz-Kastel war früher schon mit einem Stand mit Ahler Wurst aus Nordhessen in Mainz. Mit der Schweinebraterei hat sich Diestelkamp aber ein Hit verdächtiges neues Angebot einfallen lassen. Die Stücke vom Schwein sind nämlich unglaublich saftig, wir haben das mal für Euch getestet 😉

Schweinebraterei mit Markus Diestelkamp an den Töpfen - Foto: gik
Schweinebraterei mit Markus Diestelkamp an den Töpfen – Foto: gik

Angeboten werden die Fleischstücke ganz klassisch mit Knödeln und Rotkraut und Dunkelbiersoße, es gibt aber wahlweise auch Champagnerkraut oder einfach nur Schweinefleisch im Brötchen. Eine Portion mit Brötchen kostet 6,- Euro, für eine Portion mit allem muss man 8,90 Euro hinlegen.

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Dafür gibt es richtige Teller und Besteck, und Diestelkamp hat sogar ein paar Tische und Bänke zum Hinsetzen aufgebaut. „Ich hätte gerne eine bessere Überdachung“, seufzte er am Samstagabend – da schüttete es in Strömen.

Die Schweine bezieht Diestelkamp übrigens von einem Hof im hessischen Friedberg. Die 200 Schweine im Stall sind zwar nicht bio, werden aber mit dem Getreide des Landwirts gefüttert. „Die Tiere werden nicht transportiert, sondern vor Ort geschlachtet“, betont der Schausteller, das erspare den Schweinen eine Menge Stress. Eingerieben werden die geschlachteten Tiere mit Knoblauch, Zwiebeln und Pökelsalz.

Zwischen 45 und 60 Kilo schwer sind die Schweine, am Spieß brauchen sie zwischen fünf und fünfeinhalb Stunden, um gar zu werden. Bis ein Schwein verkauft ist, dauere es nur zwei bis drei Stunden, sagt Diestelkamp. Nachts bleiben die Schweine übrigens am Grill – Dank Winter ist das Fleisch ja gut gekühlt. Den Stand hat Diestelkamp übrigens selbst gebaut, erzählt er, den Grill baute ein Freund. Schon faszinierend, was Schausteller alles so drauf haben.

Übrigens kommen auch Vegetarier zur Schweinebraterei – eine Kundin esse jeden Tag Champagnerkraut, erzählt Diestelkamp. Ob er wiederkommen will? „Ja klar“, sagt er: „Für uns ist das ein schönes Gastspiel vor der eigenen Haustür.“

Türchen&: Die Schweinebraterei von Markus und Tanja Diestelkamp findet Ihr unter der Nummer 98 am Gutenbergmuseum.

 

 

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