Bei so viel Glühwein auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt braucht es dringend eine gute Essens-Unterlage, und da ist in diesem Jahr ein neues Angebot auf dem Markt: Die Raclette- und Schnitzelhütte ist unser Mainz&-Adventskalendertürchen Nummer 8. Dabei ist Rudolf Peter Barth eigentlich gelernter Metallbauer, aber wer aus eine Schaustellerdynastie kommt, den zieht es eben unweigerlich auf die Märkte.

Rudolf Barth kommt aus der Hechtsheimer Barth-Familie und feiert mit der Raclette- und Schnitzel-Hütte seine Premiere auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt. „Wir wollten niemandem etwas wegnehmen“, sagt der Jungunternehmer bescheiden, deshalb habe er nach etwas Neuem gesucht. Ganz nebenbei steigert das natürlich zufällig auch die Chancen, genommen zu werden 😉

Mainz&-Adventskalender Türchen 8: Raclette & Schnitzel
Neu auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt: Rudolf Barth mit der Raclette- und Schnitzelhütte – Foto: gik

Tatsächlich aber füllt das Käse-und-Fleisch-Angebot eine Lücke – zumindest was das Raclette angeht. Davon ist Mainz& nämlich ein Fan, zumal Rudolf Barth den leckeren französischen Raclette-Käse benutzt, den wir auch immer nehmen 😉 Bei Barth kommt der Käse schlicht auf eine Scheibe Brot, und das schmeckt überraschend gut. Wir müssen mal fragen, welches Brot hier verwendet wird…

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Aber es gibt natürlich einen Haufen Variationen: Raclette-Käse über Gemüse, Raclette-Käse über Bratkartoffeln, Raclette mit Putenbrust-Streifen. Alles wird in einem kleinen Ofen frisch überbacken, es gibt also kein Mikrowellen-Zeug. Man kann aber auch einfach die Bratkartoffeln mit Kräuterquark bekommen, Pommes essen – oder eben Schnitzel. Mit Brötchen zum Beispiel, oder mit Soße oder als Zigeunerschnitzel.

Preislich geht es los mit 3,50 Euro für ein Raclette-Brot, Raclette über Kartoffeln kostet 5,50 Euro, ein Schnitzelbrötchen 4,90 Euro. Teuerstes Essen ist ein Zigeunerschnitzel oder ein Jägerschnitzel mit Beilage für 7,50 Euro. Aber passt bloß eine Zeit ab, wo keiner die Schnitzel haut – das ist nämlich unglaublich laut und auf Dauer sehr nervend….

Die Lage des Standes ist nahezu perfekt: Mit dem Rücken zur Heunensäule und mit dem Blick zu den beiden großen Glühweinständen vor den Markthäusern – besser geht nicht. Den Stand haben Barths neu bauen lassen, auch hier wurde es ganz schön knapp. Seine Ausbildung als Metallbauer konnte Rudolf Barth dabei gut gebrauchen, die Hütte baute er zusammen mit einem Kollegen auf. „Wenn man Schweißen kann, ist das bei vielen Reparaturen von Vorteil“, sagt er.

Türchen&: Die Racellte- und Schnitzelhütte von Rudolf Peter Barth findet Ihr unter der Nummer 42 auf dem Markt, direkt gegenüber der beiden großen Glühweinstände an den Markthäusern.

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