Mainzer kümmern sich um Naturecken - Neue Serie
Isabella schwingt den Spaten – Foto: gik

Der Frühling ist da, überall sprießt es, da freut sich Mainz& natürlich auch über jedes grüne Eck in der Stadt. In der Mainzer Neustadt kam Mainz& am Mittwoch gerade an der Pizzeria Paperino vorbei – und traf eine Frau, die davor eifrig den Spaten schwang: „Ich wollte dieses Jahr einfach was an dieser Ecke machen“, sagte Isabella Kisiala.

Die gebürtige Polin ist mit dem Inhaber der Neustadt-Institution Paperino liiert, und lebte ihre Frühlingsgefühle an dem kleinen Eck Grünes aus 😉

Auf der anderen Ecke hatte Isabella den Raum unter dem Baum bereits wunderschön gestaltet: Kleine Pflanzen, eine Tonamphore – fertig war das mediterrane Eckchen. Gestern war auch die zweite Baumecke dran, wir sind gespannt, wie die am Ende aussieht. Isabella jedenfalls ist zuversichtlich, dass ihre schönen Grünecken respektiert werden: Vor einer Woche hätten noch Hunde auf dem Grün unterm Baum ihr Geschäft verrichtet. „Jetzt“, sagt sie, „passen die Hundebesitzer mehr auf.“

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Mainzer kümmern sich um Naturecken - Neue Serie
Das Beet ist schon fertig: schön! – Foto: gik

Mainz& findet: Solches Engagement ist großartig! Auch an anderen Neustadt-Ecken gibt es Menschen, die sich liebevoll um kleine Grünecken kümmern – etwa in der Leibnizstraße. Wer auch immer das tut: vielen Dank! Kennt Ihr noch jemanden, der eine grüne Ecke pflegt? Sagt Bescheid, wir kommen vorbei!

Mainzer kümmern sich um Naturecken - Neue Serie
Hier sprießt es schon länger: Beet in der Leibnizstraße – Foto: gik

 

 

 

Neue Serie: Mainz& nimmt das zum Anlass, eine neue Serie zu starten: Grün in der Stadt, wo sich in Mainz Natur verbirgt. Wir werden essbare Ecken, Gärtnerinitiativen und grüne Oasen vorstellen. Also, schaut vorbei!

3 KOMMENTARE

  1. nach dem urban gardening sollte nicht Schluß sein mit der Integration der Einwohner in die Belange des öffentlichen Raums: die nächste Stufe wäre die „Aufmerksamkeit für unser urbanes Stadtgrün“, d. h. die Aufmerksamkeit, Kontrolle und kleine Handreichung für die ständige Attraktivität unseres begleitenden Stadtgrüns,
    also die Rasen-und Grünflächen in der Kaiserstrasse, in den Wall-Grünanlagen, die Winterhafen-Grünmole, das Rheinufer-Promenadengrün bis hin zum Kaisertor….Vielleicht finden sich Freiwillige und Gruppen, denen der jährliche Dreck-Weg-Tag zu wenig ist und die die Grünpflege unserer unmittelbaren Sommer-Stadtlandschaft viel höher einschätzen als unsere Frau Grünamtschefin, die wegen ein paar fehlender Euros z.B. die schönen Parkanlagen am Römerwall (siehe ein Zeitungsbericht in der AZ) nicht mehr pflegerisch berücksichtigt.
    Auch die Verkrautung der Beete in der Uferstrasse an der Rheinpromenade (Rattenalarm!) oder die extrem schmucklose Grün-Inszenierung hinter dem Stadthaus in der Kaiserstrasse (immerhin Fototerminplatz für die Jungvermählten…) sind Gelegenheiten, wo Bürgerengagement bei der Pflege von Wohlfühl-Raumen mithelfen könnte einerseits zu sparen um anderseits finanzielle Mittel freizuhalten, die für professionelle Grünamtsarbeit (z.B. Heckenschnitt in den Wallanlagen oder am Rheinufer) eingesetzt werden könnten.
    Vielleicht lesen wir irgendwann ein Banner am Schloßtor wo sich Jugendgruppen des Haus´der Jugend präsentiert mit der Aufschrift: Damit Ihr Euch wohlfühlt……Jahrgangsgruppe 2000.HdJ Mainz oder in den Wallanlagen ein Banner hängt mit dem Hinweis: Wir pflegen diese Grünanlage. Komm mach mit…. Mitarbeiterinitiative der Uni-Klink Mainz….

  2. Sorry für meinen Einwand, aber kann es sein, dass diese lobenswerten Eigeninitiativen von der Stadt aus versicherungsrechtlichen Gründen verboten sind?? Bitte, liebe Gisela, frag mal beim Grünamt nach. Ich glaube, da war mal was… 🙁
    Na ja, wo kämen wir sonst hin, wenn sowas erlaubt wäre! 😉

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