Wenn das kein Schritt nach vorne ist: Die Steuereinnahmen in Mainz sind 2013 wieder richtig gesprudelt. Die Stadt Mainz nahm nämlich vergangenes Jahr rund 275,6 Millionen Euro ein, das waren satte 32,3 Millionen Euro mehr als 2012. Die Zahlen veröffentlichte jetzt das Statistische Landesamt in Bad Ems. Insgesamt nahmen die Kommunen in Rheinland-Pfalz 2013 3,68 Milliarden Euro – das waren 1,7 Prozent mehr. Viel wichtiger aber ist: Der Steuerrekord ist der höchste Stand seit Bestehen des Landes Rheinland-Pfalz!

Mainzer Steuereinnahmen sprudeln
Die Steuereinnahmen sprudeln – Foto: gik

Grund für den Steuerrekord ist nach Angaben der Statistiker die Einkommenssteuer: sie legte landesweit um 3,3 Prozent zu, insgesamt waren das dann 1,44 Milliarden Euro. Auch in Mainz war das der Fall – die Stadt gehört damit jetzt gemeinsam mit Koblenz, Speyer und Ludwigshafen sowie dem Kreis Mainz-Bingen zu den einkommensstarksten Städten bei der Einkommenssteuer.  Mit seine 275, 69 Millionen Euro Steuereinnahmen insgesamt ist Mainz außerdem der Krösus unter den rheinland-pfälzischen Städten und Kreisen – mehr nahm nur der reiche Kreis Mainz-Bingen ein: nämlich 322,1 Millionen Euro.

Bei den übrigen Steuerarten der Kommunen ging es mal rauf und mal runter: Die Gewerbesteuer fiel um 0,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro Rheinland-Pfalz-weit. Dagegen legte die Grundsteuer B um 2,4 Prozent auf rund 500 Millionen Euro zu. Den stärksten Anstieg bei den Steuern hatte der Donnersbergkreis mit einem Plus von 18,7 Prozent, das größte Minus musste Germersheim mit sieben Prozent hinnehmen.

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In Mainz ist die Entwicklung durch zwei Faktoren so positiv: Die Stadt hat eine enorm niedrige Arbeitslosenquote – und Mainz wächst. Der beständige Zuzug von Familien, das „Hängenbleiben“ junger Akademiker, die allgemeine Landflucht – all dies macht sich eben auch bei den Steuern bemerkbar. Und so nahm Mainz 2013 umgerechnet auf seine Einwohner 1.358 Euro pro Kopf an Steuern ein – besser waren nur Koblenz, Ludwigshafen und der unvermeidbare Kreis Mainz-Bingen.

 

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