Das war ja schon eine erschreckende Nachricht, die da an Pfingstsonntag den Rhein hinunter schwappte: In einer Chipsfabrik in Frankenthal hatte es einen Unfall gegeben, 10.000 Liter Heizöl lief ungefiltert in den Rhein. Der Ölfilm erstreckte sich zeitweise auf 50 bis 60 Kilometer Länge und hatte an Pfingstmontag auch Mainz, Wiesbaden und Ingelheim erreicht. Am Dienstag gaben die Behörden Entwarnung: Der Ölfilm habe sich aufgelöst.

„Wir hatten zumindest etwas Glück im Unglück: Durch die große Hitze am Pfingstmontag ist ein Großteil des Heizöls verdunstet“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne). Außerdem habe sich der Ölfilm durch die hohe Fließgeschwindigkeit des Rheins schnell verteilt und aufgelöst, Schäden an Wassertieren werde es wohl wenn überhaupt nur geringe geben. Na hoffentlich….

Das Umweltministerium hatte am Sonntagabend eine Rheinwarnung ausgesprochen, nachdem rund 10.000 Liter Heizöl über die Kanalisation in den Rhein gelaufen waren, igitt… Die Wasserschutzpolizei hatte am Montag vorsorglich die Sporthäfen in Mainz und Wiesbaden gesperrt, der Ausflugsverkehr an Motorbooten hielt sich tatsächlich ziemlich in Grenzen – Wasserskifahrer wurden auch nicht mehr gesichtet 😉

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Am Dienstag habe dann die Wasserschutzpolizei auf dem gesamten rheinland-pfälzischen Teil des Rheins keinen Ölfilm mehr ausmachen können, hieß es aus dem Ministerium. Was die Ursache gewesen sei, sei allerdings noch ungeklärt.

 

2 KOMMENTARE

  1. Öl kann sich eigentlich schwer auflösen – höchstens absinken! Es sei denn, es wurde die Chemikalie versprüht, die auch bei der Katastrophe der „Deepwater Horison“ mit knapp fünf Millionen Barrel Öl (1Barrel = etwa 160 Liter!) im Meer eingesetzt wurde und Minitröpfchen des Öls im Meer verteilt…

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