Die Polizei weiß ja bekanntlich in jeder Lebenslage einen Ausweg, gut, dass das auch für tierische Notlagen gilt. Eine Entenfamilie hatte sich nämlich am Wochenende im Karstadt-Parkhaus an der Weißliliengasse niedergelassen – wahrlich nicht der richtige Ort für die elfköpfige Großfamilie.

Rettung für Entenfamilie - durch die Profis der Polizei
Entenfamilie im Parkhaus – Foto: Polizei

Zumal der Großteil der Familie noch richtig winzig war. Ein aufmerksamer Bürger benachrichtigte am Sonntag die Polizei, die ja gerade nebenan sitzt. Und die schritten wohlgemut zum Einsatz.

Es wisse ja niemand, wie die Enten in das Parkhaus gekommen seien, „fest stand jedoch, dass dies nicht der richtige Ort für die Enten war. Zum einen wegen des Fahrzeugverkehrs und zum anderen wegen des fehlenden Wassers“, heißt es im Polizeibericht, der leider erst heute verschickt wurde.

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Der Einsatz nahm jedenfalls größere Ausmaße an und forderte das ganze Geschick der Beamten: Die kleinen Entlein hätten nämlich zunächst daran gehindert werden, weiter in die Ebenen des Parkhauses einzudringen.

Rettung für Entenfamilie - durch die Profis der Polizei
Entenfamilie unterwegs – Foto: Polizei

„Durch Errichten einer sogenannten „Polizeikette“ mit drei Beamten konnten die Enten schließlich davon abgehalten und zum Rückzug gezwungen werden“, heißt es im Polizeibericht. Anschließend sei es „in Begleitung mit dieser starken Polizeieinheit im „Entenmarsch“ Richtung Brunnen am Höfchen“ gegangen, wo sich die Enten zu einem erholsamen Bad niederließen. Der polizeiliche Einsatz habe übrigens großes Interesse bei der Bevölkerung geweckt – das glauben wir gern!

Rettung für Entenfamilie - durch die Profis der Polizei
Rettung am Rheinufer – Foto: Polizei

Damit aber nicht genug, denn die Enten waren noch nicht gerettet: Mehrere besorgte Bürger hättes sich wenig später noch einmal bei der Polizei gemeldet und Bedenken geäußert, die Entenkinder könnten die Stufe des Brunnens am Höfchen nicht überwinden. Deshalb schritten die Beamten nun zu drstischen Maßnahmen: Polizei und Feuerwehr fingen die Entenfamilie gemeinsam ein und siedelte sie ans Rheinufer um. Dort „dürften sie nun einen relativ festen Wohnsitz haben“, bilanziert der Polizeibericht, und fügt noch hinzu: „En(t)e gut – alles gut!“

Na, wenn das nicht typisch Meenzerisch ist 😉

 

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