Habemus Präsidentum! hieß es am Dienstagnachmittag aus dem ZDF: Der neue Sitzungspräsident von „Mainz bleibt Mainz“ heißt Andreas Schmitt und ist den meisten in seiner Figur des stimmgewaltigen „Obermessdieners“ bekannt. Das ist eine mittlere Sensation, kommt Schmitt doch aus keinem der vier großen Fastnachtsvereine MCV, MCC, GCV und KCK, die sonst die Fernsehfastnacht ausrichten. Damit hat Schmitt locker alle anderen vier Kandidaten aus dem Rennen geschlagen. Mainz& findet: Super Lösung! Das gibt Spaß auf der Bühne und Schwung am Mikrofon, und das kann der guten alten Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ nur gut tun.

Sensation: Andreas Schmitt neuer Sitzungspräsident von "Mainz bleibt Mainz"
Das isser: „Obermessdiener“ Andreas Schmitt wird neuer Sitzungspräsident von „Mainz bleibt Mainz“ – Foto: gik

Das sahen offenbar die Verantwortlichen beim ZDF ganz ähnlich: „Mit Andreas Schmitt haben wir einen erfahrenen Fastnachter und Sitzungspräsidenten, der die Mainzer Lebensfreude verkörpert“, teilte ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs zur Begründung mit. Schmitt’s Sitzungsmoderation zeichne sich aus „durch Souveränität, Authentizität und echten Mutterwitz“, Schmitt gehe „individuell und spontan auf die einzelnen Programmpunkte ein und bereitet damit jedem Akteur einen idealen Boden für den Auftritt.“

So kann man das im ordentlichen Deutsch auch nennen 😉 Tatsache ist. Schmitt ist auf der Bühne eine Wucht, seit Jahren ist er Sitzungspräsident der „Eiskalten Brüder“. Auch Fernsehsitzungen aus Mainz hat er schon moderiert. Unvergessen sein Einsatz, als er sich selbst als Präsident nach seinem eigenen Vortrag Orden und Geschenk verlieh und sich bei sich selbst mit den üblichen Präsidenten-Worten bedankte – eine herrliche Parodie auf das übliche Abgangsgeschwurbel.

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Nun also darf Schmitt auf der ganz großen Fernsehbühne ans Mikrofon, und wir dürfen gespannt sein, was er daraus macht. Das ZDF, das in diesem Jahr „Mainz bleibt Mainz“ ausrichtet, hatte eingehend alle Kandidaten gesichtet. In einer Sitzung am Dienstagnachmittag mit den Präsidenten der vier großen Vereine habe man sich dann „relativ schnell mehrheitlich auf diesen Kandidaten geeinigt“, sagte ZDF-Sprecher Stefan Unglaube gegenüber Mainz&.

Die Wahl gilt vorerst übrigens nur für dieses Jahr. Der SWR sei selbstverständlich informiert, man sei  im redaktionellen Austausch miteinander. Der SWR werde aber erst nach der diesjährigen Sendung „entscheiden, ob er diese Lösung weiter führt“, so Unglaube. Wir sind jedenfalls gespannt 😉

 

 

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