Wenn heute früh die ersten Studis und Angestellten in den Neubau der Chemie auf der Mainzer Uni eilen, werden sie wohl eine Überraschung erleben: Im Gebäude 2224 auf dem Campus der Universität Mainz ging nämlich am Sonntag nichts mehr. Um kurz nach halb neun wurde die Mainzer Feuerwehr gerufen, denn vor Ort stand das Gebäude unter Wasser. In einem Labor im 3. Stock war ein Wasserschlauch gerissen, über Stunden trat unbemerkt Wasser aus.

Wasserschaden im Chemie-Neubau an der Mainzer Uni
Das Entree der Mainzer Uni – der Neubau Chemie stand am Sonntag unter Wasser – Foto: gik

Der Wasserschlauch muss wohl eine ganze Menge Zeit gehabt haben, seinen flüssigen Inhalt im Gebäude zu verteilen: Das Wasser verteilte sich jedenfalls in den anliegenden Räumen und lief dann durch die Decken in die darunter liegenden Stockwerke – bis in den Keller. In vielen Räumen stand das Wasser zentimeterhoch auf dem Fußboden, berichtete die Feuerwehr Mainz, insgesamt wurden rund 1.500 Quadratmeter Fläche überflutet. Au wei…

Der Schlauch an einem Labortisch sei offenbar wegen Materialermüdung abgerissen, berichtete die Feuerwehr weiter. Durch das Wasser wurden natürlich auch Gerätschaften und Laboreinrichtungen beschädigt und „zum Teil in Mitleidenschaft gezogen“, wie es weiter hieß. Was für ein Alptraum, wenn der eigene Arbeitsplatz unter Wasser steht, womöglich noch samt Papieren und Computer…

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Die Feuerwehr eilte jedenfalls mit insgesamt 23 Einsatzkräften vor Ort und war mit mehreren Wassersaugern rund dreieinhalb Stunden damit beschäftigt, das Wasser abzusaugen und weiteren Gebäudeschaden zu verhindern. Der Sachschaden, hieß es noch, sei leider noch nicht genau zu beziffern…

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