Nach dem Desaster vor Gericht, muss die Stadtverwaltung ja nun in aller Eile ein neues Verfahren starten. „Die Verwaltung arbeitet rund um die Uhr an dem neuen Vergabeverfahren für den Weihnachtsmarkt 2014“, betonte Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP). Über den aktuellsten Sachstand habe er am Dienstag den Stadtvorstand informiert. Wie der Sachstand aussieht? Wissen wir leider nicht. Aber morgen will Sitte das neue Verfahren der Öffentlichkeit vorstellen. Und im Übrigen will die Stadt reden – jede Woche mit den Sprechern der Schausteller.

Am Dienstag seien bereits „in zweiter Runde“ die Sprecher des Weihnachtsmarktes und der Schausteller auf den neuesten Stand gebracht worden, informierte Sitte. Die regelmäßigen Gespräche verliefen gut, der Dialog gebe „Anregungen und Informationen für beide Seiten.“ Das gemeinsame Ziel sei weiter, „einen qualitätsvollen Weihnachtsmarkt 2014 umzusetzen.“ Das hören wir natürlich gerne.

Doch da das Wirtschaftsdezernat ja den ersten Anlauf völlig in den Schnee – pardon: in den Sand – gesetzt hat, hat sich Sitte nun offensichtlich Unterstützung geholt: „Eine „erfahrene Kanzlei aus Frankfurt“ begleite nun den zweiten Anlauf, dort werde derzeit „das Bewerbungsverfahren im Detail geprüft.“ Wichtig sei, dass das neue Verfahren „rechtlich hieb- und stichfest ist“, betonte Sitte.

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Der Dezernent will nun am Freitag das neue Verfahren vorstellen, kommende Woche will Sitte dem Haupt- und Personalausschuss einen neuen Bewerberaufruf vorlegen. Danach soll das neue Verfahren sofort gestartet werden, damit pünktlich am 27. November der Weihnachtsmarkt eröffnet werden kann. Wir sind gespannt 😉

Info& auf Mainz&: Alles zum Thema Weihnachtsmarkt findet Ihr natürlich auf Mainz&. Details zum Gerichtsbeschluss, der das erste Verfahren als rechtswidrig stoppte, findet Ihr hier.

1 KOMMENTAR

  1. Aha. Eine erfahrene Kanzlei aus Frankfurt soll prüfen, ob das neue Vergabeverfahren rechtlich hieb und stichfest ist. Soso. Und im Rechtsamt der Stadt Mainz sitzen hochbezahlte Juristen mit Staatsexamen und haben keine Ahnung. Wofür kriegen die eigentlich ihr Geld?

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